Xiaomi 12 und 12 Pro: Erste Smartphones mit Snapdragon 8 Gen 1

Kurz vor dem Jahreswechsel stellte Xiaomi mit den Modellen 12 und 12 Pro seine ersten Android-Smartphones mit dem neuen Qualcomm-Prozessor Snapdragon 8 Gen 1 vor. Das dritte Modell im Bunde, das Xiaomi 12X, hat noch einen 870er-Snapdragon im Bauch. Wann die neuen Excessive-Fracture-Smartphones auch in Deutschland zu kaufen sein werden, bleibt abzuwarten.

Mit dem erst im Dezember angekündigten neuen Mobil-Prozessor von Qualcomm verfügen das Xiaomi 12 und 12 Pro über den ersten Smartphone-System-on-Chip, der im 4-Nanometer-Verfahren hergestellt wird. Damit der bis zu 3 GHz schnelle Prozessor seine Leistung auf lange Zeit halten kann und nicht überhitzt, hat Xiaomi ein neues Kühlelement eingebaut und eine Performance-Blueprint namens „Dynamic Performance Scheduling Skills“ implementiert. Je nach Modell stecken 8 oder 12 GByte RAM sowie 128 oder 256 GByte interner Speicher in den Smartphones, die in China zu Preisen von bis zu 750 Euro zu kaufen sind.

Das kleinere Xiaomi 12 besitzt ein 6,28 Zoll großes Tell mit einer Auflösung von 2400 × 1080 Pixel, beim 12 Pro sind es 3200 ×1440 Pixel auf 6,73 Zoll Diagonale. Beide Displays unterstützen eine Bildwiederholrate von 120 Hz. Nur im 12 Pro kommt ein LTPO-Panel von Samsung zum Einsatz, das die versatile Regelung der Wiederholrate erlaubt. Die Hauptkamera fängt Licht auf einem 50-Megapixel-Sensor von Sony ein, begleitet wird sie von einem Ultraweitwinkel und einem Zweifach-Tele. Der Akku des Xiaomi 12 Pro, das wie sein kleiner Bruder mit der neuen Android-Oberfläche MIUI 13 ausgeliefert wird, speichert 4600 mAh, beim 12 sind es 4500 mAh. Das besonders schnelle Aufladen mit 120 Watt bleibt dem 12 Pro vorbehalten, beim Xiaomi 12 ist bei 67 Watt Schluss.

Überhaupt keine Informationen abseits des Prozessors und des Preises gibt es zum dritten neuen Smartphone im Bunde, dem Xiaomi 12X, das einen Snapdragon 870 enthält und umgerechnet rund 444 Euro kostet. Xiaomi gibt zum Originate der neuen Smartphones zudem kein Versprechen, wie lange die neuen Top-Modelle mit Android-Updates versorgt werden. Bei den derzeit in Deutschland angebotenen Excessive-Fracture-Smartphones sind das bei Xiaomi meist drei Jahre, für günstigere Modelle vermeidet der Hersteller in der Regel feste Zusagen.

Ob und wann die neuen Smartphones auch außerhalb Chinas in die Läden kommen, verriet Xiaomi nicht. Es ist davon auszugehen, dass das Unternehmen mit der 12er-Serie so verfahren wird wie mit den Vorgängern und in ein paar Wochen die globale Verfügbarkeit ankündigt. Das dürfte dann ebenso für die Smartwatch Watch S1 und die In-Ear-Kopfhörer Buds 3 gelten, die Xiaomi zusammen mit dem Smartphone präsentiert hat.

(sht)

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Von admin

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