Wie „aus der Geisterbahn“: G.G. Anderson erleidet Gesichtslähmung

Montag, 03. Januar 2022


Wie „aus der Geisterbahn“

G.G. Anderson erleidet Gesichtslähmung

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Muss vorerst kürzertreten: G.G. Anderson.

(Foto: imago photos/STAR-MEDIA)

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Aus der Feder von G.G. Anderson stammen unzählige bekannte Schlager. Doch auch er selbst macht als Sänger Karriere. Nun jedoch sind erst einmal alle Auftritte für ihn gestrichen. Der 72-Jährige kämpft mit gesundheitlichen Problemen.

Vor die Kameras will G.G. Anderson vorerst nicht treten. Der Grund: Der 72-Jährige hat vor Kurzem eine Gesichtslähmung erlitten. „Ich saß kurz vor Weihnachten beim Essen, und plötzlich hing mein rechter Mundwinkel runter“, sagt der Schlagerstar im Gespräch mit der „Bild“-Zeitung. „Ich konnte nicht mehr kauen und bekam das rechte Auge nicht mehr zu. Auch das Sprechen fiel mir schwer.“

Anderson ging ins Krankenhaus. Dort hätten die Ärzte eine rechtsseitige Lähmung der Gesichtsmuskulatur diagnostiziert, erklärt er. Als Ursache machten sie eine Nervenentzündung verantwortlich.

In der Konsequenz habe er mehrere Auftritte in Fernsehshows absagen müssen, so Anderson, der bürgerlich Gerd Grabowski heißt. In den TV-Formaten habe er eigentlich sein neues Album „Wenn in Santa Maria“ vorstellen wollen. Aber: „Ich kann da unmöglich singen, sonst denken die Leute, ich komme aus der Geisterbahn.“

Anderson ist optimistisch

Die Ärzte hätten ihm versprochen, dass die Gesichtslähmung in ein paar Wochen abklingen werde, erklärt Anderson weiter. Bis dahin bekomme er Gesichtsmassagen und trainiere mit einem Logopäden das Sprechen. Im März solle es dann auf Tour gehen. Er sei optimistisch, dass es dazu auch kommen werde. „Ich habe schon einige Krankheiten weggesteckt – ich werde auch diese besiegen“, sagt Anderson.

Der 1949 im hessischen Eschwege geborene Sänger trat in den 1970er-Jahren zunächst unter Pseudonymen wie Alexander Marco und Tony Bell auf. In den 1980er-Jahren legte er sich den Künstlernamen G.G. Anderson zu. Der bekannteste, von ihm selbst gesungene Tune ist der Schlager „Mama Lorraine“.

Daneben arbeitete Anderson jedoch stets auch als Komponist und Produzent. Aus seiner Feder sollen über 1000 Songs stammen, darunter etwa „Lieb mich ein letztes Mal“ von Roland Kaiser, „Ja, ja, die Katja, die hat ja“ von Heino und „Pleasure“ von Laura Branigan. Auch für Künstler und Künstlerinnen wie David Hasselhoff, Jürgen Drews und Mireille Mathieu battle er bereits aktiv.

Quelle: ntv.de, vpr/place aside

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