8. Januar 2022 11: 30

Der Transportweg zwischen den Standorten Braunschweig und Zwickau wurde bereits auf Gleise umgestellt. Volkswagen plant aber noch mehr Bahnwege, um die Emissionen, die durch den notwendigen Transport in der Produktion entstehen, zu reduzieren.

Wenn große Autohersteller auf Schiene setzen, dann ist diese Transportart wohl tatsächlich auf dem Vormarsch. Das sieht natürlich auch die ÖBB Rail Cargo Group gern. Und sie ist bereit dafür.

Schwere Teile per Zug

Vor allem schwere Teile sollen per Zug von einer Produktionsstätte zur anderen gebracht werden. Und da nicht zuletzt Batterien von E-Autos für mehr Transportlast sorgen werden, kommt dem Schienentransport noch mehr Bedeutung zu. Ganz auf Lkw-Fahrten kann bisher aber nicht verzichtet werden.

Größere Lkw

Dafür hat Volkswagen derzeit größere Lkw im Einsatz, die zwei Autos mehr transportieren können. Das reduziert ebenso die Emissionen und entlastet den Verkehr, weil weniger Fahrten notwendig werden. Bahnexperten sehen aber noch ein anderes Worry.

Klimakosten nicht eingepreist

Meistens ist der Lkw-Transport noch immer günstiger als mit der Bahn. Dabei sind jedoch die indirekten Kosten aufgrund der schlechteren Klimabilanz des Straßenverkehrs nicht eingepreist. Eine Berechnung aus 2019 zeigt, dass der Lkw-Verkehr in der EU swiftly 200 Milliarden Euro solcher externen Kosten verursacht hat. Diese wurden additionally indirekt von der EU subventioniert.

Müssen wir umdenken?

Grundsätzlich gilt in der Logistik das Prinzip: Vermeiden – verlagern – verbessern. Dazu gehört aber auch ein gesellschaftliches Umdenken. Denn um das Klima zu schützen, müssen alle zusammenhelfen. Die Frage ist, ob wir dazu bereit sind. Die Frage ist: Wollen wir diese Klimakosten einpreisen?

Anbieter bereit

Schienentransporteure würden das Einpreisen natürlich befürworten. Dabei geht es aber nicht nur darum, mehr Aufträge zu bekommen. Es ist auch ein Beitrag in Richtung klimafreundlicher Produktion.

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Von admin

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