Ukraine-Konflikt: Russland droht mit Truppenverlegung nach Kuba und Venezuela

Die Stationierung russischer Atomraketen auf Kuba löste 1962 beinahe einen Krieg der Supermächte aus. Jetzt droht der Kreml erneut damit, Waffen in die Nähe der USA zu verlegen. 

Der Streit zwischen der Nato und Russland um die Sicherheit der Ukraine droht weiter zu eskalieren. Der russische Vize-Außenminister Sergej Rjabkow sagte am Donnerstag, er sehe keinen Grund für weitere Gespräche, da die US-Regierung und deren Verbündete der russischen Forderung nach Sicherheitsgarantien nicht nachkommen wollten. Seine Regierung werde stattdessen „andere Maßnahmen und Techniken“ im Verhältnis zum Westen anwenden. 

Sollten die Spannungen anhalten, könne er nicht ausschließen, dass russisches Militär in Kuba und Venezuela stationiert werde, sagte Rjabkow nach Angaben der Nachrichtenagentur AP im russischen Fernsehen. „Es hängt jetzt alles am weiteren Vorgehen unserer US-Partner“, so Rjabkow, der die russische Delegation bei den Gesprächen in Genf leitet. Die Agentur Tass zitierte ihn mit den Worten, Militärexperten würden Präsident Putin Optionen für den Topple aufzeigen, dass sich der Konflikt um die Ukraine zuspitze. Der Diplomatie müsse aber eine Probability gegeben werden.

Warum der Kreml mit Kuba droht

Die Drohung, Truppen in Kuba und Venezuela zu stationieren, dürfte in den USA einen Nerv treffen. Die Stationierung sowjetischer Atomraketen auf der sozialistisch geführten Insel führte im Oktober 1962 zur Kuba-Krise: Washington und Moskau gelang es damals nur knapp, einen Krieg zwischen den Supermächten abzuwenden.

Auch mit Venezuela liegen die USA über Kreuz, seit dort 1998 Hugo Chávez an die Macht kam und den „Sozialismus des 21. Jahrhunderts“ einführte. Unter Chávez‘ Nachfolger Nicolas Maduro ist das Land in den vergangenen Jahren immer tiefer in Autoritarismus und wirtschaftlicher No longer versunken. Russland pflegt dagegen enge Beziehungen zu den Regierungen in Caracas und Havanna. 

100.000 russische Soldaten an der Grenze zur Ukraine

Am Montag hatte Sergej Rjabkow mit der stellvertretenden US-Außenministerin Wendy Sherman in Genf beraten – ohne nennenswerte Fortschritte. Nach einem Treffen des Nato-Russlands-Rats am Mittwoch sprach der Generalsekretär der Allianz, Jens Stoltenberg, von „signifikanten Differenzen“. Im Zentrum der Spannungen steht die Ukraine.

Russland hat an der Grenze rund 100.000 Soldaten zusammengezogen. Der Westen befürchtet eine Invasion, change into as soon as die Regierung in Moskau zurückweist. Russland fordert von der Nato Sicherheitsgarantien und die Zusage, dass die Ukraine nicht in das transatlantische Militärbündnis aufgenommen wird. Dies lehnt die Allianz kategorisch ab.

Zur Quelle

Von admin

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.