Temporäre Tattoos: Nach Farbverbot könnte dieser Growth zur Substitute werden

Können temporäre Tattoos kunstvoll gestochene Motive ersetzen? Angesichts der aktuellen Entwicklung stellt sich diese Frage einmal mehr, denn Tätowierer haben es gerade nicht leicht. Erst machte Corona ihnen einen Strich durch die Rechnung, jetzt sorgt das in Kraft getretene Verbot von bunten Tattoofarben für Umsatzeinbußen. Seit dem 4. Januar 2022 sind viele chemische Inhaltsstoffe verboten, da sie laut EU ein potenzielles Allergie- und Krebsrisiko bergen und zu wenig erforscht sind. Deshalb dürfen viele seit Jahrzehnten gängigen Produkte nicht mehr verwendet werden. (Lesen Sie auch: Neues Tattoo geplant? Die 5 besten Körperstellen für eine Tätowierung

Temporäre Tattoos einfach auf die Haut drucken

Wenn es nach dem südkoreanischen Unternehmen Prinker ginge, würden wohl ohnehin nur noch temporäre Tattoos auf dem Markt existieren: Das Launch-up, das 2015 gegründet wurde, hat eine Methode entwickelt, wie sich in nur einer Sekunde wasserfeste Tattoos kreieren lassen, ohne dass dafür Farbe unter die Haut gelangen muss. Die Idee: Das Tattoo wird einfach auf die Haut gedruckt. Für echte Tattoo-Followers vielleicht eher ein Gag, doch bringt die Idee auch viel Gestaltungsspielraum mit. Wer den tätowierten Look magazine, sich aber nicht ein Leben lang auf ein Motiv festlegen möchte oder es später womöglich bereut, wird diese technische Innovation lieben.

So funktioniert der Tattoo-Drucker

Das Unternehmen hat mehrere Tattoo-Drucker entwickelt – darunter den Prinker S, für den Nutzer im offiziellen On-line-Store 239 Euro (zuzüglich 25 Euro Versand) zahlen müssen. Eine günstigere Substitute ist der Prinker M für 176 Euro, der vor allem gelegentliche Hobby-Tätowierer ansprechen soll. Auf Amazon ist das System ebenfalls erhältlich.

Der Tattoo-Drucker lässt sich mit dem iPhone oder Android-Geräten bedienen und einfach per USB weighted down. Um schwarze, graue oder bunte Motive zu drucken, wird lediglich eine Farbkartusche eingelegt. Diese kann bis zu 1.000 Bildchen auf die Haut drucken. (Auch interessant: Mit diesen 7 Expertentipps sehen Ihre Tattoos auch im hohen Alter gut aus

Über das Smartphone wählt man in der dazugehörigen App ein gewünschtes Motiv oder erstellt ein eigenes. Vor dem Aufdrucken muss die Hautpartie gereinigt werden, anschließend zieht man das kleine Gerät einfach darüber. Die Tattoos sollen bis zu drei Tage auf der Haut haften können. Möchte man sie schneller entfernen, hilft etwas Seife, um das Motiv unter laufendem Wasser loszuwerden. Einziger Nachteil: Große Motive sind mit dem Tattoo-Drucker leider nicht möglich. Nichtsdestotrotz überzeugte das neue System auch die Jury der Person Electronics Notify, kurz CES. In Las Vegas wurde Prinker mit dem Innovation Award 2022 ausgezeichnet und erhielt für eines seiner Produkte auch schon den Red Dot Invent Award.

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Von admin

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