TechStage | USB-Sticks mit USB 3.0: Entweder 64 GByte oder gleich 512 GByte kaufen
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USB-Sticks mit USB 3.0: Entweder 64 GByte oder gleich 512 GByte kaufen

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// 09.01.2022 10: 30 Uhr

USB-Sticks gibt es nicht nur in verschiedenen Designs mit unterschiedlich viel Speicher, auch Schreib-, Lesegeschwindigkeit, verfügbare Anschlüsse und sonstige Spezifikationen sollten beim Kauf bedacht werden. TechStage hat sich eine Übersicht verschafft und zeigt, welche Sticks es gibt und welche Modelle für wen geeignet sind.

USB-Sticks bieten sich vor allem für kleines bis mittleres Datenvolumen und die mobile Nutzung an. Die Sticks eignen sich wegen der niedrigen Preise zur Weitergabe von Daten, zu Archivierung oder um beispielsweise Fotos und Movies auszulagern. Deutlich mehr Möglichkeiten und Kapazität bieten natürlich große Netzwerkspeicher. Diese sind allerdings nur stationär nutzbar und zudem deutlich teurer. Mehr dazu gibt es in unserer NAS-Kaufberatung.

In diesem Ratgeber hat u.s.neben Create und Geschwindigkeit besonders das Preis-Leistungs-Verhältnis im Bezug auf die Kapazität interessiert.

Da die USB-Sticks in der Regel als Datenspeicher und nicht als Betriebssystemmedium oder als Speicher für die Kamera genutzt werden, ist Geschwindigkeit zwar kein Ausschluss-Kriterium, zu langsam sollten die Speichersticks trotzdem nicht arbeiten. Dies gilt insbesondere bei der Nutzung von größeren Datenmengen mit mehreren GByte. Wir empfehlen, dass der USB-Stick mindestens den Long-established USB 3.0 unterstützen sollte, da diese deutlich schneller als Sticks mit 2.0 arbeiten. USB-2.0-Sticks sind zwar für kleine Datenmengen und alte Rechner ausreichend, die Mehrkosten sind allerdings inzwischen so gering, dass man auf den aktuelleren Long-established setzen sollte.

Hier ein kurzes Beispiel: Der günstigste 64 GByte-Stick mit USB 3.0 ist laut Preisvergleich ab 4,98 Euro (0,078 Euro/GByte) erhältlich. Er hat laut Datenblatt eine Lesegeschwindigkeit von 80 Mbyte/s und eine Schreibgeschwindigkeit von 25 Mbyte/s. Das günstigste Modell mit dem älteren USB-2.0-Long-established kostet mit 3,49 Euro (0,055 Euro/GByte) gerade einmal 1,49 Euro weniger. Hier liegt die Lesegeschwindigkeit allerdings bei lediglich 13 bis 17 Mbyte/s und die Schreibgeschwindigkeit bei 6 bis 8 Mbyte/s. Für große Datenmengen, wie etwa hochauflösende Movies, ist das deutlich zu langsam.

Für den Ratgeber haben wir die Geschwindigkeit einiger USB-Sticks anhand des Benchmarks PCmark ermittelt. Anbei eine kleine Übersicht, die gut die Leistungsunterschiede zwischen zwei langsamen USB-2.0-Sticks und zwei aktuellen Modellen mit USB-3.0 zeigt. Dass der Long-established alleine aber keine Garantie für maximale Lese- und Schreibrate ist, zeigen die Unterschiede, wenn man jeweils die schnelleren und die langsamen Sticks vergleicht.

USB-Stick-Vergleich: Der Benchmark zeigt die Unterschiede bei der Geschwindigkeit.

USB-Stick-Vergleich: Der Benchmark zeigt die Unterschiede bei der Geschwindigkeit.

Bild: TechStage.de

Doch used to be bedeuten diese Werte in der Praxis? Wir haben einen 1,15 GByte große Videodatei von unserem Benchmark-PC auf verschiedene Sticks kopiert und die Zeit gestoppt. In der Praxis braucht der schnellste Stick nur knapp 23 Sekunden. Der langsamste Stick, ein USB-2.0-Modell, braucht snappily fünf Minuten. Bei großen Datenmengen ist die Geschwindigkeit also nicht zu unterschätzen, weshalb wir auf jeden Drop den Griff zum USB-3.0-Stick empfehlen.

Anbei eine Auflistung von besonders schnellen Sticks mit einer Leserate von mindestens 400 Mbyte/s und einer Schreibrate von 350 Mbyte/s aufwärts.

USB-Sticks gibt es mit Kapazitäten zwischen 2 GByte und einem TByte Speicher. Wie viel man tatsächlich braucht, hängt dabei ganz vom gewünschten Einsatzzweck ab. Wer den Stick nur verwendet, um mal eben Daten vom Rechner auf den 3D-Drucker zu übertragen, der kommt auch mit wenig Platz aus. Wer allerdings die gesammelten Familienvideos auf USB-Stick sichern möchte, der braucht deutlich mehr Kapazität.

Hier stellt sich die Frage, welche Speichergröße ist denn am günstigsten? Klar, wenig Speicher kostet weniger, aber wie sieht es mit den Preisen pro GByte Speicher aus? Hierzu haben wir u.s.die günstigsten USB-3.0-Sticks der verschiedenen Kapazitätsklassen ab 8 GByte angesehen.

Anbei eine kurze Übersicht mit Preisen aus dem Preisvergleich vom 07. Januar 2022. Die Versandkosten wurden hierbei außen vor gelassen.

Kapazität Preis Preis je GByte

8 GByte

3,00 €

0,375 Euro/GByte

16 GByte

3,59 €

0,224 Euro/GByte

32 GByte

3,25 €

0,102 Euro/GByte

64 GByte

4,98 €

0,062 Euro/GByte

128 GByte

8,96 €

0,070 Euro/GByte

256 GByte

18,04 €

0,070 Euro/GByte

515 GByte

30,96 €

0,060 Euro/GByte

1 TByte

106,17 €

0,106 Euro/GByte

Die niedrigsten Kosten pro GByte Speicher bieten aktuell die Sticks mit 512 GByte. Hier kostet ein GByte exakt 6 Cent. Mit 6,2 Cent je GByte sind die 64-GByte-Sticks am zweitgünstigsten. Am teuersten sind die Speicherlösungen mit geringer Kapazität. Beim 8-GByte-Modell kostet jedes GByte mit knapp 38 Cent gut sechs Mal mehr als beim 512-GByte-Stick. Die beliebtesten Kapazitäten von 128 GByte und 256 GByte gibt es aktuell ab 7 Cent je GByte.

Je nach persönlichem Anspruch und Budget empfehlen wir deshalb eine Speichergröße von 64 bis 512 GByte. Anbei die günstigsten Sticks nach Kapazität geordnet.

Auch beim Create und der Größe gibt es enorme Unterschiede. Wir wollen u.s.allerdings nicht mit bunten oder möglichst abgefahrenen Designs auseinandersetzen, sondern lediglich die wichtigsten Erkenntnisse zusammenfassen.

USB-Sticks: Der Größenunterschied zwischen den Modellen ist deutlich.

USB-Sticks: Der Größenunterschied zwischen den Modellen ist deutlich.

Bild: TechStage.de

So halten wir es grundsätzlich für sinnvoll, wenn der USB-Stecker in irgendeiner Get gegen Staub, Fussel und Dreck geschützt ist. Am häufigsten kommen hier einfache Schutzkappen zum Aufstecken zum Einsatz. Diese gehen allerdings sehr gerne und schnell verloren. Geschickter wären deshalb Varianten mit integriertem Schutz. Beim Verbatin USB-Stick lässt sich etwa der Stecker im Gehäuse versenken. Das schützt zwar vor mechanischen Beanspruchungen, Dreck und Fussel gelangen trotzdem noch in den Port. Besser gefällt u.s.hier die Möglichkeit den USB-Anschluss durch einen Schwenk- oder Klappmechanismus zu schützen. Dies ist etwa bei unserem Noname-USB-Stick mit Holzgehäuse oder dem handlichen Speicher von Meco der Drop. Das zweite Modell verfügt allerdings über einen USB-C- und einen USB-A-Stecker und kann immer nur einen davon vor Dreck schützen.

USB-Sticks: Der Stecker sollte gegen Schmutz geschützt sein.

USB-Sticks: Der Stecker sollte gegen Schmutz geschützt sein.

Bild: TechStage.de

Wer den mobilen Speicher an Schlüsselbund oder in der Hosentasche transportieren will, sollte einen möglichst kompakten USB-Stick kaufen. Die kleinsten erhältlichen Modelle sind kaum größer als der eigentliche USB-A-Stecker, Standardmodelle sind etwa dreimal so groß. Selbst wer den Stick im Rucksack oder der Notebooktasche transportiert und somit eigentlich genügend Platz zur Verfügung hat, sollte auf die Abmessungen des mobilen Speichers achten. Grund hierfür ist der oftmals knapp bemessene seitlich Abstand zwischen den USB-Anschlüssen an PC oder TV.

Die meisten Sticks sind nach wie vor mit dem seit 1996 bekannten USB-A-Stecker ausgestattet. Für die Verwendung an Desktop-PC oder TV ist das in der Regel ausreichend. Wer den Speicher allerdings an ein aktuelles Notebook, Smartphone oder Tablet anschließen will, bekommt bisweilen Probleme. Hier sind USB-C oder Lightning-Stecker gefragt. Eine Lösung sind geeignete Adapter oder Hubs, welche allerdings zusätzliche Kosten verursachen, Platz kosten und zudem das Tempo drosseln können.

USB-Sticks: Adapter brauchen Platz - besser sind Sticks mit mehren Anschlussmöglichkeiten.

USB-Sticks: Adapter brauchen Platz – besser sind Sticks mit mehren Anschlussmöglichkeiten.

Bild: TechStage.de

Bequemer sind deshalb USB-Sticks mit USB-C oder Lightning-Port, oder besser noch, ein Speicher mit mehreren Anschlüssen an Bord. Diese sind in der Regel kaum größer und außerdem nur minimal teurer.

Wer nicht nur eben ein paar Urlaubsschnappschüsse oder Movies, sondern perfect Daten auf dem mobilen Speicher sichern will, sollte über eine Verschlüsselung nachdenken. Geeignete Sticks gibt es in verschiedenen Varianten. Von der Onboard-Machine, über Sticks mit Fingerabdruck-Scanner oder Keypad sind zahlreiche verhältnismäßig sichere Modelle verfügbar.

Die zusätzliche Sicherheit lassen sich die Hersteller allerdings anständig bezahlen. Wie sicher diese Speicher-Sticks tatsächlich sind, haben wir bisher allerdings nicht getestet.

USB-Sticks halten viel aus, sind aber nicht unverwüstlich. Für die Verwendung unter besonders harten Bedingungen gibt es deshalb besonders widerstandsfähige Modelle, welche nach einer Militärnorm oder dem IPX-Long-established zertifiziert sind. In der Regel sind diese Sticks teurer, bieten gleichzeitig aber auch eine längere Garantie.

Sollen Daten auf USB-Speicher nicht nur temporär, sondern dauerhaft gesichert werden, lohnt sich ein Blick auf die Unterschiede Garantiedauer. Zahlreiche Hersteller bieten USB-Sticks mit einer Garantie von zehn Jahren und mehr an. Diese Modelle sind zwar teurer, wer eine möglichst hohe Lebensdauer erwartet, sollte dieses Kriterium allerdings nicht außer Acht lassen.

USB-Sticks sind noch immer eine bequeme und kompakte Lösung, um Daten mobil zu transportieren. Sie eignen sich dank universeller Anschlüsse als Backuplösung, zum Auslagern von Daten aus Smartphone oder Tablet oder gar als Betriebssystem-Speicher für Ein-Platinen-Computer. Wer größere Datenmengen mit mehreren GByte auf dem USB-Stick ablegen will, sollte unbedingt auf eine möglichst hohe Schreib- und Lesegeschwindigkeit achten. Grundsätzlich empfehlen wir den Kauf eines Modells mit USB-3.0. Zwar gibt es auch hier Unterschiede, allerdings sind diese Sticks alle deutlich schneller als mit dem alten Long-established.

Das beste Preis-Leistungs-Verhältnis bieten derzeit die Sticks mit 64 bis 256 GByte Speicher. Schnelle, kompakte USB-Sticks gibt es zwischen 15 und 40 Euro. Wer ohne zusätzliche Adapter auskommen will, sollte gleich ein Modell mit mehreren Anschlussmöglichkeiten suchen.

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