Supervisor widerspricht: Impfgegner politisieren Tod von Betty White

Dienstag, 04. Januar 2022


Supervisor widerspricht

Impfgegner politisieren Tod von Betty White

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Wäre in diesem Monat 100 Jahre alt geworden: Betty White.

(Foto: imago pictures/Roth Inventory/Everett )

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Vor wenigen Tagen stirbt „Golden Girl“ Betty White im Alter von 99 Jahren eines natürlichen Todes. In den sozialen Medien behaupten Impfgegner allerdings, eine Booster-Impfung gegen Corona sei schuld an ihrem Ableben. Dem widerspricht ihr Supervisor nun vehement.

Betty White ist nur wenige Tage vor ihrem 100. Geburtstag gestorben, den sie am 17. Januar gefeiert hätte. Social-Media-Nutzer haben daraufhin offenbar versucht, den Tod der US-Schauspielerin und Komikerin mit einer Booster-Impfung gegen das Coronavirus in Verbindung zu bringen. Ihr Supervisor Jeff Witjas sagte am 3. Januar, dass die Gerüchte über einen möglichen Zusammenhang einer angeblichen Impfung und dem Ableben Whites falsch seien.

Die Schauspielerin sei friedlich in ihrem Zuhause eingeschlafen, erklärte Witjas in einem Assertion, das dem US-Magazin „People“ vorliegt. Es gebe demnach Menschen, die behaupteten, dass ihr Tod in Zusammenhang mit einer drei Tage zuvor verabreichten Booster-Impfung stehe, „aber das stimmt nicht. Sie ist eines natürlichen Todes gestorben.“ Das Ableben Whites „sollte nicht politisiert werden – so ein Leben hat sie nicht geführt“.

Große Anteilnahme

Bereits am vergangenen Freitag hatte Witjas dem Magazin bestätigt, dass White friedlich zu Hause im Schlaf verstorben sei. Unzählige Prominente, darunter auch US-Präsident Joe Biden, hatten sich nach Bekanntwerden der Nachricht von ihr verabschiedet. Biden erklärte bei Twitter, dass White „ein Lächeln auf die Lippen von Generationen von Amerikanern“ gezaubert habe. Zudem bezeichnete er sie als „kulturelle Ikone“, die „schmerzlich vermisst“ werde.

Auch Schauspiellegende Robert Redford äußerte sich. White habe hingebungsvoll für ihr „Handwerk und ihre Liebe zu Tieren“ gelebt, erklärte er in einem Assertion für das Magazin „People“. „Sie hat usaalle, auch mich, zum Lachen gebracht.“ Zudem erklärte er, dass auch er ein bisschen „verknallt“ in sie gewesen sei.

Betty White startete ihre Schauspielkarriere bereits lange vor den „Golden Girls“, die Mitte der 1980er in den USA starteten und Anfang der 1990er nach Deutschland kamen. Schon in den späten 1930er- und 1940er-Jahren hatte sie erste kleine Rollen im Fernsehen und am Theater, später trat sie viel in Talkshows und Gameshows auf. Auch nach den „Golden Girls“ erhielt sie weiter Rollen im Fernsehen und im Kino.

Quelle: ntv.de, nan/set up

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