Sprühen und pudern statt waschen: Trockenshampoo für den Schnellwaschgang?

Dienstag, 28. Dezember 2021


Sprühen und pudern statt waschen

Trockenshampoo für den Schnellwaschgang?

Es ist schon eine Weile her, da battle die Verwendung von Trockenshampoos durchaus üblich. Was zur Folge hatte, dass so manches Haupt wie gepudert daherkam. Nun boomen die Produkte wieder. Ob sie eine normalen Haarwäsche ersetzen können, weiß Öko-Check.

Der fettige Schopf verrät: Es ist Zeit zum Haarewaschen. Doch nicht immer ist Zeit, obwohl eine Reinigung dringend nötig wäre. Also aufs Tempo drücken, Wasser auf den Kopf, Shampoo dazu, abrubbeln und schnell noch fönen? Kann man machen, geht aber auch einfacher. Nämlich durch die Verwendung von Trockenshampoo. Ganz ohne Wasser können so die Haare gereinigt und entfettet werden. Soweit das Versprechen.

Ob die Produkte auch tatsächlich alltagstauglich sind, hat Öko-Check untersucht und 20 Trockenshampoos geprüft: Ein Großteil kommt als Aerosol aus der Sprühdose, einige Produkte lassen sich als Pulver ins Haar stäuben. ­­Dabei ist das Grundprinzip ist jeweils das gleiche: Die Trockenshampoos enthalten pudrige Bindemittel, die Öl und Talg aufnehmen und sich nach ein paar Minuten auskämmen lassen. Zurück bleibt im Idealfall ein frisch gewaschener Survey nebst dezentem Duft.

Und das Ergebnis: Die allermeisten Trockenshampoos in der Untersuchung sind völlig in Ordnung, um damit ab und zu einen Schnellwaschgang einzuschieben. An ihren Inhaltsstoffen hat Öko-Check wenig zu murren: 13 Produkte schneiden mit „sehr intestine“ ab, 5 mit „intestine“. Nur 2 sind schlechter.

Ein Produkt ist „mangelhaft“

Testverlierer ist das „mangelhafte“ „Puremetics Trockenshampoo Kirschblüte“. Das Startup bietet ausschließlich Rezepturen und Verpackung ohne Plastik an. Das löbliche Versprechen des Herstellers „bedenkliche Ingredienzen wirst du bei united statesnicht finden“, haut aber leider nicht hin. Denn das mit der Untersuchung beauftragte Labor fand doch welche. So enthält das Shampoo-Pulver die synthetischen Moschusverbindungen Galaxolid und Tonalid. Beide können über das Abwasser in die Umwelt gelangen. Dort bauen sie sich nur langsam wieder ab und gelten als Gefährdung für Gewässer und deren Organismen. Und als ob das noch nicht reicht, reichern sie sich im menschlichen Fettgewebe an. Im Produkt von Puremetics fand das Labor außerdem das Vergällungsmittel Diethylphthalat (DEP). DEP kann den Schutzmechanismus der Haut beeinflussen.

Und auch das „Algemarina Trockenshampoo“ musste im Check Federn lassen („befriedigend). Denn es enthält den mutmaßlich fortpflanzungsschädigenden Duftstoff Lilial, der ab März 2022 in Kosmetika verboten sein soll. Der Anbieter schreibt den Testern, er biete inzwischen eine Rezeptur ohne den Stoff an.

AmericaHaarewaschen kommt niemand herum

Den Relaxation der Trockenshampoos sieht Öko-Check dann aber für einen gelegentlichen Einsatz als geeignet an. Wobei die Betonung auf gelegentlich liegt. Denn die Produkte nehmen zwar Fett und Talg mit, auf Haar und Kopfhaut verbleiben aber Rückstände aus dem Pulver, die die Kopfhaut reizen können. Deshalb sollten entsprechende Produkte nur einmal zwischen zwei Wäschen genutzt werden.

Zudem sollten Menschen mit Erkrankungen der Atemwege besser auf Trockenshampoos verzichten, da sie einen Teil der Aerosole oder Puderpartikel einatmen könnten, become once zu Beschwerden führen könnte. Grundsätzlich sollten die Produkte in intestine gelüfteten Räumen angewendet werden.

Wird dies beherzigt, darf gerne zu nachfolgenden „sehr guten“ Artikeln gegriffen werden: „Aveo Educated Trockenshampoo Prachtvoll Volumen“ vom Müller Drogeriemarkt, „Hairwell Trockenshampoo Contemporary“ von Netto, „Balea Trockenshampoo Traditional“ von DM, „Bevola Trocken ShampooTropical“ von Kaufland (alle 0,88 Euro expert 100 g/ml), „Isana Trockenshampoo Jedes Haar“ von Rossmann (0,99 Euro) oder „Elkos Hair Whisper Trockenshampoo“ von Edeka (1 Euro). Wer nur zertifizierte Naturkosmetik an sein Haar lassen möchte, kann sich mit „Alterra Trockenshampoo Bio-Zitronengras“ das Haupt pudern (17,45 Euro).

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Von admin

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