Sertdemir, Tibidi & Co.: Die Profidebütanten der Bundesliga

8 Spieler von 7 Klubs 

Die Bundesliga hat sich in den vergangenen Jahren einen guten Ruf als Ausbildungsstätte für Fußballtalente erarbeitet. Nur in wenigen anderen ersten Ligen kommen Spieler so oft zu vergleichsweise so viel Einsatzzeit. Wo möglicherweise kommende Weltklasse-Spieler wie Jude Bellingham (18; BVB) oder Florian Wirtz (18; Bayer 04) längst Leistungsträger sind, gaben in der Hinrunde 2021/22 acht Spieler ihr Profidebüt – von 16 bis 23 Jahren.


Sertdemir & Co.: Profidebüt in der Bundesliga 2021/22

Matej Maglica | VfB Stuttgart | Alter beim Debüt: 23 Jahre, 1 Monat, 12 Tage

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Debüt beim 0:1 gegen Arminia Bielefeld am 06.11.2021

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Patrick Osterhage | VfL Bochum | Alter beim Debüt: 21 Jahre, 8 Monate

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Debüt beim 0:3 gegen RB Leipzig am 02.10.2021

2/8

Conor Noß | Borussia Mönchengladbach | Alter beim Debüt: 20 Jahre, 10 Monate, 19 Tage

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Debüt beim 4:0 gegen Greuther Fürth am 20.11.2021

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Fisnik Asllani | TSG Hoffenheim | Alter beim Debüt: 19 Jahre, 3 Monate, 12 Tage

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Debüt beim 2:0 gegen RB Leipzig am 20.11.2021

4/8

Hugo Novoa | RB Leipzig | Alter beim Debüt: 18 Jahre, 8 Monate, 29 Tage

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Debüt beim 4:1 gegen Greuther Fürth am 23.10.2021

5/8

Alexis Tibidi | VfB Stuttgart | Alter beim Debüt: 18 Jahre, 17 Tage

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Debüt beim 1:2 gegen den BVB am 20.11.2021

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Linus Gechter | Hertha BSC | Alter beim Debüt: 17 Jahre, 6 Monate, 16 Tage

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Debüt beim 3:1 gegen den VfL Bochum am 12.09.2021

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Zidan Sertdemir | Bayer Leverkusen | Alter beim Debüt: 16 Jahre, 9 Monate, 3 Tage

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Debüt beim 1:1 gegen Hertha BSC am 07.11.2021

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Der jüngste Profidebütant in der Bundesliga ist Zidan Sertdemir, den Bayer 04 Leverkusen im Sommer für 2,5 Millionen Euro von Jugendklub FC Nordsjælland verpflichtete. Der zentrale Mittelfeldspieler kam am 7. November beim 1:1 gegen Hertha BSC im Alter von 16 Jahren, neun Monaten und drei Tagen zu seinem ersten Profieinsatz.


Nur Dortmunds Youssoufa Moukoko (17) war in dieser Saison und der gesamten Bundesliga-Geschichte bei einem Einsatz noch jünger als Sertdemir. Dass in der Statistik mit dem Spanier Iker Bravo (16), dem drittjüngsten Profi im deutschen Oberhaus seit 1963, nicht noch ein weiteres Bayer-Skill auftaucht, liegt derweil nur daran, dass der Stürmer rund zwei Wochen vor seinem Bundesliga-Debüt schon beim DFB-Pokal-Aus gegen den KSC (1:2) zu einem 13-minütigen Einsatz kam. Mit Sertdemir, Bravo und Moukoko spielten in dieser Saison gleich drei 16-Jährige in der Bundesliga. Das hatte es in der Geschichte zuvor in einer Saison noch nicht gegeben.



Bundesliga-Debütanten von Gechter bis Tibidi: „Man sieht, was für Ansätze er hat“


Als sehr großes Skill einer starken Generation von Hertha BSC gilt der zweitjüngste Akteur unter den Profidebütanten der Bundesliga 2021/22: Linus Gechter (17). Der Kapitän der deutschen U18-Nationalmannschaft spielte beim 3:1 gegen Bochum Mitte September erstmals für die „Alte Dame“. Seitdem kamen drei weitere Erstliga-Einsätze für den Innenverteidiger hinzu.



Wesentlich älter als die beiden Teenager waren bei ihrem Profidebüt Mittelfeldspieler Patrick Osterhage von Aufsteiger VfL Bochum und Innenverteidiger Matej Maglica vom VfB Stuttgart mit 21 bzw. 23 Jahren. „Ich habe gesagt, dass der Junge dem VfL Bochum eines Tages noch mehr Spaß machen wird“, lobte VfL-Coach Thomas Reis Sommerzugang Osterhage, der aus der 2. Mannschaft des BVB gekommen war. Maglica derweil spielt seit 2020 eigentlich in der Regionalliga-Mannschaft der Schwaben, rückte aber Anfang November beim 0:1 gegen Arminia Bielefeld zum bisher einzigen Mal in den Kader – und kam gleich zu einem Kurzeinsatz.





Mit dem französischen Stürmer Alexis Tibidi sorgte VfB-Coach Pellegrino Matarazzo für einen weiteren Debütanten. Der 18-Jährige, der im Sommer ablösefrei aus Toulouse kam, empfahl sich mit der starken Quote von vier Toren und fünf Vorlagen in neun U19-Bundesliga-Spielen für die Profis. „Bei Tibidi sieht man, was für Ansätze er hat“, lobte Matarazzo nach dem ersten Spiel des Children. „Er ist schnell, ballsicher in der Regel, kann im Zweikampf Bälle erobern und hat viele Qualitäten, die ihn zu einem guten bis sehr guten Bundesligaspieler machen werden. Ich habe ihm die Probability gegeben, weil er es sich durch das Coaching unter der Woche einfach verdient hat.“







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Von admin

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