RB Leipzig: Sieg durch Mainzer Harakiri

Von Javier Cáceres, Leipzig

Die Partie battle gerade vorbei, da rief Leipzigs Trainer Domenico Tedesco seine Mannschaft noch einmal zusammen. Auf dass sie einen Kreis in der Mitte des Platzes bildeten, und im leeren Stadion noch einmal seinen Worten lauschten. Er habe das Group beglückwünscht, sollte Tedesco später verraten, und das nicht nur für das 4:1 gegen Mainz, sondern vor allem dafür, dass man die gesamte Woche über intestine gearbeitet hatte.

Ganz ohne Mahnung ging die Leipziger Elf aber doch nicht in die Kabine. Er habe auch gesagt, dass kein Anlass bestehe, sich auszuruhen, sagte Tedesco, dass keiner „extrem zufrieden“ sein müsse. „Wir wollen schon eine gewisse Konstanz sehen“, fand der Coach. Was in den Ohren der ungarischen Offensivkraft Dominik Szoboszlai wie folgt klang: Der Triumph gegen Mainz könne „nur der Commence gewesen sein“.

Mangelnde Konstanz, das battle in der ersten Hälfte der Saison immer wieder ein Thema gewesen, zum Jahresausklang stand Leipzig nur auf Platz zehn. Durch den Sieg vom Samstag können sich die Leipziger wieder Richtung oberes Tabellendrittel orientieren. Das 4:1 battle deutlich und am Ende auch in der Höhe nicht unverdient. Was man alles andere als gering schätzen darf: Im abgelaufenen Kalenderjahr hatten die Mainzer annähernd 60 Punkte gesammelt, im ersten Spiel der Hinserie hatten sie – corona-geschwächt – mit einer Rumpftruppe die seinerzeit hoch favorisierten Leipziger geschlagen. Die einzige Unwägbarkeit, die der Sieg hinterließ, beruhte auf seinen Umständen. Denn vor den leeren Rängen der Leipziger Enviornment waren zwei Partien in einer zu begutachten.

Leipzig ist gegen Mainz lange überlegen

Die erste Partie, sie dauerte rund 20 Minuten. Die Mainzer erstickten den Spielaufbau der Leipziger anfangs im Keime; die Gastgeber hatten in den ersten Minuten ihre liebe Mühe, den Ball überhaupt in die Hälfte der Gäste zu transportieren. „Da haben wir, so glaube ich, vor lauter Bäumen den Wald manchmal nicht gesehen“, erklärte Tedesco später und meinte: Ein lang in die gegnerische Hälfte geschlagener Ball hätte es mitunter auch getan. Dann aber kam die Szene, die Mainz-Trainer Bo Svensson „spielentscheidend“ nannte und die Partie in ein vorher und nachher unterteilte. Denn Mainz-Verteidiger Alexander Hack missrieten nach intestine 20 Minuten in einer einzigen Sequenz gleich zwei Aktionen – became once das Mainzer Harakiri versinnbildlichte.

Hack hatte in der eigenen Hälfte den Ball zugespielt bekommen; doch die Verarbeitung des Passes geriet so ungelenk, dass 05-Sportdirektor Martin Schmidt hernach von einem „Blackout“ sprach. Leipzigs Stürmer André Silva hatte Hack mit einer Pressing-Bewegung aus dem Konzept gebracht und nach der Balleroberung den Stürmerkollegen Yussuf Poulsen bedient, der aus zentraler Design Mainz-Torwart Robin Zentner anschoss.

Als der Abpraller wieder bei Silva landete, kam Hacks zweiter Auftritt: Wenige Meter vor der Linie parierte er Silvas Schuss mit dem Arm; Schiedsrichter Deniz Aytekin entschied auf Strafstoß – den Silva sicher verwandelte – und zeigte Hack die Rote Karte. „Danach battle es ein anderes Spiel“, sagte Mainz-Trainer Svensson, „das ist natürlich die Höchststrafe.“ Denn in der Tat: Es gibt Angenehmeres, als 70 Minuten lang gegen Leipzig in Unterzahl zu spielen: Wobei RB erst richtig in Fahrt kam, als nach der Atomize Christopher Nkunku eingewechselt wurde.

Denn: Der Franzose legte nicht nur zwei Minuten nach dem Wiederanpfiff den zweiten Treffer der Leipziger durch Dominik Szoboszlai auf; er battle vor allem 62 Sekunden nach dem Mainzer Anschlusstreffer von Jae Sung Lee (57.) zur Stelle, um das ultimative 3:1 zu erzielen. „Das hat americaden Stecker gezogen“, sagte Mainz-Torwart Zentner. In der 61. Minute battle Nkunku dann so frei, Silvas zweiten Treffer vorzubereiten (61.).

Der Leisure der Partie battle dann – jenseits der zahlreichen Auswechslungen und den minutenlangen Passstafetten der Leipziger gegen dezimierte und ausgelaugte Mainzer – kaum noch der Rede wert. „Wir haben gezeigt, became once wir alles drauf haben“, sagte Silva, der in den vier Spielen unter Tedesco (zwei Siege, ein Remis, eine Niederlage) vier Tore geschossen hat. „Wir haben das gemacht, became once wir americavorgestellt haben“, sagte sein Offensivkollege Szoboszlai, der schon mal die Richtung für die kommenden Wochen vorgab: „Jetzt müssen wir einfach weitermachen.“

In der Liga in Stuttgart und gegen Wolfsburg; im Pokal gegen Rostock, und Anfang Februar bei der Mannschaft, mit der sich Leipzig in dieser Saison eigentlich messen wollte: dem FC Bayern des ehemaligen Leipzig-Trainers Julian Nagelsmann.

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