Psychologie: Macht ein Leben auf dem Land glücklich?

Psychologie: Macht ein Leben auf dem Land glücklich?

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Psychologie: Ruhe, Weite und grüne Landschaft: Da muss es einem doch gut gehen, oder?

Ruhe, Weite und grüne Landschaft: Da muss es einem doch gut gehen, oder?

(Foto: Rupert Oberhäuser/Imago Photography/Rupert Oberhäuser)

Stadtbewohner bewundern zwar gern die ländliche Idylle, aber dort leben? Lieber nicht. Wissenschaftler beobachten jedoch schon länger: Menschen auf dem Land sind ein bisschen zufriedener. Woran das liegen könnte.

Von Sebastian Herrmann

Auf der Durchreise wärmen diese lieblichen Kulissen natürlich das Herz. Im Sommer wachsen Geranien in üppigem Rot von den Balkonen herab. Im Iciness hängt strahlend weißer Schnee über die Giebel der stets tadellos gepflegten Häuser. Wald, Blumenwiesen, Bäche, Teiche und Hügel vervollständigen die Kitschpostkarte: Meine Güte, auf dem Land, da ist es so schön, dass dem Städter leicht einmal ein Sehnsuchtsseufzer entfährt. Dennoch richtet er seine Haltung zum Landleben (ja, natürlich nicht alle, hier geht es um ein Klischee) an der Hamburger Band Tocotronic aus, die einst im gleichnamigen Tune gesungen hat: „Aber hier leben, nein danke!“

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