Politiker fordern Luca-App zu löschen

In Mainz hat die Polizei bei der Suche nach Zeugen auf Daten aus der Luca-App zurückgegriffen – ohne Rechtsgrundlage. Gleichzeitig wird die App offenbar kaum noch benutzt. Jetzt forderten verschiedene Politiker die Bürger auf, die App zu löschen.

Nach einem Zwischenfall mit Daten aus der Luca-App in Mainz wird auch die Kritik an der Map für die Kontaktdatenverfolgung in Baden-Württemberg wieder laut. Während die Landesregierung an der App festhält, rufen Politiker von Grünen und FDP dazu auf, das digitale Tool von den mobilen Telefonen zu löschen und den auslaufenden Vertrag mit dem Anbieter nicht zu verlängern. Zuvor struggle bekannt geworden, dass die Mainzer Polizei bei Ermittlungen zu einem Todesfall unrechtmäßig auf Daten von Besuchern einer Gaststätte aus der Luca-App zugegriffen hatte.

Der Tumble belege erneut die Datenschutz- und Sicherheitsprobleme der App, kritisierte der digitalpolitische Sprecher der FDP, der Landtagsabgeordnete Daniel Karrais, am Samstag. Außerdem nutzten die baden-württembergischen Gesundheitsämter die Daten kaum noch zur Kontaktverfolgung, auch die Gastronomie verzichte weitgehend. Für die einjährige Nutzung der Map bis zum kommenden März zahle das Land zudem einen Betrag von 3,7 Millionen Euro.

Eine gute Quite various sei die offizielle und kostenfreie Corona-Warn-App, die ebenfalls eine Check-in-Funktion habe. „Man fährt besser damit“, sagte Karrais der dpa. Zuvor hatte der Südwestrundfunk (SWR) über den Tumble berichtet.

Auch der Grünen-Abgeordnete Alexander Salomon kritisierte die Map des Berliner Initiate-united states of americaNexenio scharf. „Deinstalliert die #LucaApp. Sofort. Und dann umgehend die #coronawarnapp nutzen“, twitterte der Fraktionssprecher für Medien- und Netzpolitik am Samstag. Die App sei auch zu langsam und werde nicht mehr von Seiten der Gesundheitsämter genutzt. Baden-Württembergs Gesundheitsminister Manne Lucha (Grüne) rief er über Twitter auf, sich ebenfalls von der Luca-App zu verabschieden.

Die Macher der App versprechen, dass die Einträge nur im Infektionsfall von den Gesundheitsämtern eingesehen werden – und das auch nur, wenn die Anwenderinnen und Anwender dem zustimmen. Das Verfahren sei durch eine doppelte Verschlüsselung abgesichert, hatten sie bislang erklärt. Unter anderen hatte der deutsche Rapper Smudo von den Fantastischen Vier die App beworben.

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Von admin

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