„Öko-Test“: Katzenstreu vom Discounter wird Testsieger

„Öko-Test“ hat Katzenstreu genauer unter die Lupe genommen. Eine überzeugte auf ganzer Linie. Zehn Produkte fielen hingegen im Praxistest negativ auf.

Jede zweite getestete Katzenstreu kann die Zeitschrift „Öko-Test“ (Heft 1/2022) empfehlen. Von 20 Katzenstreu-Produkten schnitt eins mit „sehr intestine“ ab und neun mit „intestine“. Alle übrigen erhielten ein „befriedigend“. Auch diese Produkte waren zwar frei von kritischen Fasern und wiesen Schwermetalle nur in Spuren auf; allerdings patzten sie im Praxistest.

Katzenstreu: Diese Produkte waren in der Praxis schlecht

Am schlechtesten schnitten „Catsan Hygiene Plus nicht klumpend“ von Mars und „Cat‘s Excellent 100% Pflanzliche Streu Normal“ von JRS (J. Rettenmaier & Söhne) in der Praxis ab.

Das Produkt von Mars konnte weder den Urin noch den Geruch besonders intestine binden. Zudem staubte die Streu beim Einfüllen stark und der Ammoniakgehalt battle nach 30 Stunden hoch. Das JRS-Produkt battle in diesen Punkten nur minimal besser.

Diese Katzenstreu schnitt mit Bestnote ab

Testsieger wurde das Produkt „Coshida Katzenstreu Klümpchenbildend Extremely Weiss“ von Lidl („sehr intestine“), das in der Praxis überzeugen konnte. „Ja! Katzen Klumpstreu“ von Rewe scuttle bei den „intestine“ getesteten Streuen vorne.

Insgesamt wurden 20 Katzenstreuen aus Discountern, Supermärkten, Drogerien und Fachmärkten getestet. Bei 16 davon handelte es sich um Klumpstreuen, vier waren nicht klumpend. Im Labor wurden alle Produkte auf Schwermetalle und Anteile von mikroskopisch kleinen, lungengängigen Fasern analysiert.

Die größte Rolle für das Gesamtergebnis spielte aber der Praxistest. Hier wollten die Prüfer wissen: Wie intestine können die Produkte die Flüssigkeit binden, wie intestine den Geruch? Wie sehr staubt die Streu beim Einfüllen ins Katzenklo? Wie intestine lassen sich Verunreinigungen daraus entfernen? Da bei Exkrementen von Katzen ein beißend riechender Ammoniak entstehen kann, der Augen und Nasen reizen kann, prüften die Tester auch, inwieweit die Streuen Ammoniak binden können. Und auch die Handhabe und Deklaration der Verpackung wurde unter die Lupe genommen.

Das ausführliche Testergebnis können Sie in der Januar-Ausgabe von „Öko-Test“ nachlesen.

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Von admin

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