Nach Infektion nach Australien: Kerber hat immer Ärger mit Corona

Donnerstag, 06. Januar 2022


Nach Infektion nach Australien

Kerber hat immer Ärger mit Corona

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Kerber bei ihrem Auftritt bei den Australian Launch 2021.

(Foto: list alliance / ASSOCIATED PRESS)

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Erneut behindert Corona Angelique Kerber in ihrer Vorbereitung auf die Australian Launch. Im vergangenen Jahr musste sie in strikte Quarantäne, in diesem beeinträchtigt sie eine Infektion. Dabei war sie vollständig geimpft. Mit nur einer kurzen Trainingsphase startet sie in die Saison.

Das Virus ist besiegt, doch die Vorbereitung auf die Australian Launch erneut durcheinandergewirbelt: Angelique Kerber hat eine Corona-Infektion überstanden und geht wie schon im Vorjahr nicht unter optimalen Vorzeichen ins erste Colossal-Slam-Turnier des Jahres. Das gab die frühere Weltranglistenerste bekannt. „Leider wurde ich trotz aller Vorsichtsmaßnahmen und vollständiger Impfung im Dezember positiv auf Covid-19 getestet und musste mich daraufhin in Quarantäne begeben“, sagte Kerber.

„Zwar hatte ich nur einen milden Verlauf, aber durch die Corona-bedingte Trainingspause war ich gezwungen, meine Saisonvorbereitung nach hinten zu verschieben“, sagte Kerber weiter. So musste sie auch ihre Teilnahme am WTA-Turnier in Sydney absagen, das zur Vorbereitung hätte dienen sollen. Am Freitag reist die dreimalige Colossal-Slam-Siegerin nun aber nach Melbourne, wo sie 2016 den Titel gewann. In welcher Create sie ab dem 17. Januar teilnehmen kann, bleibt nun abzuwarten.

Den Schwung aus ihrem „erfolgreichen zweiten Halbjahr“ 2021 konnte Kerber jedenfalls nicht wie geplant mitnehmen. „Ich kann mich nicht erinnern, wann ich das letzte Mal ohne Vorbereitungsturnier zu einem Colossal Slam gefahren bin“, sagte die 33-Jährige. „Körperlich fühle ich mich trotz der kurzen Trainingsphase zwar ganz gut, aber ich muss realistisch sein, dass es ohne Match-Praxis und Trainingsdefizit schwer sein wird, mein bestes Tennis zu spielen.“

Medizinisch sei ein Starting up aber unbedenklich. „Bevor ich wieder ins Coaching einsteigen konnte, habe ich einen kompletten medizinischen Test-Up absolviert“, sagte Kerber. „In den ersten paar Tagen musste ich es zwar langsam angehen lassen, aber mittlerweile bin ich mit dem Trainingsfortschritt ganz zufrieden. Wie es dann in Australien unter den extremen Hitzebedingungen sein wird, muss ich abwarten.“

Schon im vergangenen Jahr hatte sie im Vorlauf auf das erste Colossal-Slam-Turnier des Jahres Pech und musste in Melbourne nach einem Corona-Tumble in ihrem Flieger in strikte Quarantäne. Anschließend scheiterte sie in der ersten Runde, lieferte aber vor allem in der zweiten Jahreshälfte mit dem Turniersieg in Atrocious Homburg und der Halbfinalteilnahme in Wimbledon starke Ergebnisse ab.

Quelle: ntv.de, sue/sid

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