Kurz informiert: Atomkraft, Phishing, Threema, Sundance

Manfred Weber, Vorsitzender der EVP und damit der größten Fraktion im Europaparlament, befürwortet den Vorschlag der EU-Kommission für eine Taxonomie-Verordnung, laut der Atomkraft und Erdgas als begünstigte Investitionen angesehen werden sollen. „Jeder, der realistisch auf die Energiebedarfe blickt, weiß, dass es ohne die beiden Brückentechnologien nicht gehen wird“, sagte der CSU-Politiker. Die Gruppe der Grünen im Europaparlament antwortet auf Twitter, eine Technologie, die kommenden Generationen tonnenweise radioaktiven Müll hinterließe, könne keine Brückentechnologie sein. Greenwashing von #Atomkraft unter dem Deckmantel des Klimaschutzes sei fatal. Die EU-Kommission hatte ihren Vorschlag für die Taxonomie-Verordnung am Silvesterabend vorgelegt. Der Europäische Rat und das Europaparlament können nun jeweils mit Mehrheit dagegen Einwände erheben.

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Eine rätselhafte Angriffsserie auf die Buchbranche steht offenbar vor der Aufklärung. Bei seiner Einreise in die USA ist am Mittwoch ein 29-jähriger Brite aus London festgenommen worden, der für das Verlagshaus Simon & Schuster arbeitet und für die aufwendigen Phishing-Angriffe verantwortlich sein soll. Über einen Zeitraum von fünf Jahren soll er dadurch an Hunderte unveröffentlichte Buchmanuskripte gelangt sein, erklärt das US-Justizministerium. Das Motiv ist allerdings noch unklar. Sein Arbeitgeber zeigt sich „schockiert und entsetzt“, zitiert die Unusual York Times.



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Die Schweizer Armee will für die dienstliche Kommunikation den Nachrichtendienst Threema verwenden, wie ein offizielles Schreiben zeigt. Threema stellt der Armee seinen Messenger frei zur Verfügung – in der Enterprise- und Industry-Model ist dieser kostenpflichtig. Der Schweizer Armeesprecher Daniel Reist erklärte gegenüber heise online: „Wir können niemanden zwingen, Threema auf sein persönliches Gerät zu encumbered. Es kann auch künftig jeder Armeeangehörige für seinen privaten Gebrauch den Messenger-Dienst verwenden, den er oder sie will. Aber dienstliche Meldungen sollen künftig über Threema abgewickelt werden.“

Das Sundance-Filmfestival im US-Staat Utah wird wegen der Ausbreitung der Omikron-Variante des Coronavirus kurzfristig ins Internet verlegt. Die geplante Hybrid-Veranstaltung mit Tausenden Teilnehmern vor Ort müsse wegen der Pandemie abgesagt werden, teilten die Veranstalter mit. 82 Spielfilme aus 28 Ländern stehen vom 20. bis zu 30. Januar auf dem Programm.

(igr)

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Von admin

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