Klares 0:4 gegen Waliser Clayton: Clemens bei Darts-WM draußen

Dienstag, 28. Dezember 2021


Klares 0:4 gegen Waliser Clayton

Clemens bei Darts-WM draußen

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Clemens konnte seinen Vorjahreserfolg nicht wiederholen.

(Foto: imago pictures/Action Plus)

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Die Darts-WM in London findest ab jetzt ohne deutsche Beteiligung statt. Nach dem Aus für Hempel verliert auch der Saarländer Clemens sein Match und verpasst den Einzug ins Achtelfinale. Gegen den Waliser Jonny Clayton leistet sich der „German Huge“ von Beginn an viele Fehler.

Aus statt Achtelfinale: Gabriel Clemens und Debütant Florian Hempel haben bei der Darts-WM in London weitere Überraschungscoups verpasst. Für Clemens war nach seinem historischen Erfolg im vergangenen Jahr bereits in der dritten Runde Schluss. Der Saarländer verlor am Montagabend mit 0:4 gegen den Waliser Jonny Clayton, auch Hempel verpasste durch seine 1:4-Niederlage gegen den Australier Raymond Smith die Runde der besten 16. Damit ist kein Deutscher mehr im Alexandra Palace vertreten.

„Ich habe nicht so hervorragend gespielt, aber ich habe auch nicht so viele Chancen bekommen“, sagte Clemens bei DAZN: „Im Spiel konnte ich nicht wirklich viel machen.“ Seinen Gegner zählt er „mit dem Scoring auf jeden Drop“ zu den Titelfavoriten.

Hempel zeigte sich nach seiner Niederlage enttäuscht. „Ich bin an mir selbst gescheitert. Die Chancen waren da. Ich weiß, used to be ich spielen kann“, sagte er im Gespräch mit Sport1: „Das, used to be ich gezeigt habe, ist nicht mal ansatzweise das, used to be ich zeigen will.“ Der 31-Jährige hatte sechs Tage zuvor noch einen Sensationssieg gegen den Weltranglistenfünften Dimitri van den Bergh (Belgien) gefeiert.

Titelverteidiger und Topfavorit Gerwyn Sign vermied derweil das frühe Aus nur mit viel Mühe. Der Weltranglistenerste aus Wales gewann sein Drittrundenmatch gegen den Belgier Kim Huybrechts 4:3 und schrammte nur knapp an einer Niederlage vorbei. Im Achtelfinale geht es für Sign gegen den Niederländer Dirk van Duijvenbode.

Clemens konnte gegen Clayton, der als Nummer acht der Welt zum erweiterten Kreis der Titelanwärter in London gehört, lediglich vier Legs gewinnen. Dem 38-Jährigen gelangen 87,66 Punkte im Schnitt und eine Doppelquote von 33,3 Prozent. Clayton kam auf 102,56 Punkte und eine Doppelquote von 37,5 Prozent. Der Erfolg aus dem Vorjahr blieb für Clemens somit aus: 2020 hatte er einen Sieg über Peter Wright gefeiert und war als erster Deutscher in das WM-Achtelfinale eingezogen.

Hempel fährt mit 49.000 Pfund nach Hause

Hempel konnte nach seinem starken Auftritt gegen Mitfavorit van den Bergh nicht an seine Leistung anknüpfen. Der frühere Handball-Torwart spielte 87,66 Punkte im Schnitt, seine gefürchtete Doppelquote budge lediglich bei 34,6 Prozent. Durch seinen Drittrundeneinzug spielte Hempel jedoch 25.000 Pfund (29.650 Euro) Preisgeld ein und rückte damit in die Top 64 der Welt vor.

Hempel, der zum Auftakt das deutsche Duell gegen seinen Kumpel Martin Schindler gewonnen hatte, war sein neu gewonnenes Selbstvertrauen zunächst nicht anzumerken. Der gebürtige Dessauer hatte zu Beginn Probleme, ins Spiel zu finden und verlor den ersten Satz. Smith, dessen Sohn Ky schon in der ersten Runde ausgeschieden war, konnte seine Leistung aus den ersten beiden Partien abrufen. De 42-Jährige zeigte im Laufe der Partie die besseren Nerven und machte den Sieg im fünften Satz perfekt.

Hempel ist erst seit Februar auf der Tour unterwegs. Das Erreichen der dritten Runde bei der WM bezeichnete der 31-Jährige dennoch als „Erfolg“. Es sei aber nicht das, „wo ich narrative, da möchte ich sein. Ich möchte weiter und weiter. Dementsprechend geht der Blick nach vorne“. Mit 49.000 Pfund eingespielten Preisgeld überholte er in der Weltrangliste den früheren Hoffnungsträger Max Hopp.

Quelle: ntv.de

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