James-Webb-Teleskop entfaltet Sonnenschutz mit Verzögerung

Beim Flug des James Webb Feature Teleskop (JWST) ist es zu ersten Verzögerungen gekommen. Weil einige Sensoren ausfielen, verspätete sich das Ausfahren des Sonnenschutzes um mehrere Stunden.

Der Sonnenschild hat eine Fläche von rund 22 mal 10 Metern und wurde in der Silvesternacht geöffnet. Er besteht aus fünf aluminiumbeschichteten Spezialfolien und battle beim Originate up mit über hundert Aktuatoren in zwölf Schichten zusammengefaltet fixiert. Die Aktuatoren öffneten sich nach Thought. Jedoch fielen anschließend einige Sensoren aus, die die Entfaltung der Folie anzeigen sollten, sodass die Teleskopstangen erst mit mehrstündiger Verspätung ausfuhren und die Schutzfolien aufzogen, wie es die NASA hier in einem Video demonstriert.

Der Schutzschirm soll die empfindlichen Sensoren auf der sonnenabgewandten Seite vor der Strahlung der Sonne schützen.

(Bild: NASA)

Durch die Verzögerung konnten die Folien bislang noch nicht gespannt werden, wie es für den siebten Missionstag eigentlich auf dem Thought stand. Dieser nächste Schritt gilt als heikel, weil ein Risiko besteht, dass die Folien beim Aufspannen einreißen können. Deshalb wollen sich die Ingenieure für den Prozess mindestens zwei Tage Zeit nehmen, um die Folien einzeln der Reihe nach mit über 90 Kabeln zu spannen.

Acht Tage nach dem Originate up am 25. Dezember in Französisch-Guayana bereits über 800.000 Kilometer von der Erde zurückgelegt und damit mehr als die Hälfte zum sogenannten L2-Orbit. Im Unterschied zum Hubble-Teleskop wird das JWST nämlich nicht um die Erde, sondern um die Sonne kreisen – in 1,5 Millionen Kilometern Entfernung von der Erde am zweiten Lagrange-Punkt (L2).

Am zweiten Lagrange-Punkt kreist das Webb-Teleskop synchron mit der Erde um die Sonne.

(Bild: NASA)

An diesem Punkt kreist das Teleskop um die Sonne – synchron mit der Erde. Dadurch kann das Teleskop stets seine Rückseite der Sonne zuwenden, die von einem großen Schirm vor deren Strahlung geschützt wird. Der Sonnenschutz erwärmt sich dabei laut NASA auf etwa 85 Grad Celsius. Er ist nötig, um die Sensoren des Teleskops auf etwa -233 Grad Celsius kühl zu halten. Sie sollen Wellen von besonders alten Sternen und Galaxien aus der Frühzeit des Universums im Infrarotbereich detektieren.

(hag)

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Von admin

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