Hilfe, mein Kollege klaut Ideen: Mit diesen 7 Tipps wehren Sie sich gegen geistigen Diebstahl

Halten Sie sich bei solchen Kollegen grundsätzlich bedeckt, weichen Sie aus und schlagen Sie allenfalls eine halbgare Lösung vor. Dass Sie außerdem mit Kollegen, die sich in der Vergangenheit schon Ideen anderer angeeignet haben, nicht im Element über Projektinhalte und von Ihnen angedachte Innovationen sprechen sollten, versteht sich vermutlich von selbst.

4. Meine Idee, deine Idee?

Oft entwickeln sich die besten Ideen im Team – und manchmal lässt sich dann gar nicht mehr sagen, wer der Urheber warfare. Alle pitchen ihre Ideen, manche werden verworfen, andere verändert – und im Idealfall entsteht am Ende eine optimale Lösung. (Auch interessant: Fritz-Kola-Gründer: “Wir hatten keine Angst davor, united states of americadie Hände schmutzig zu machen”)

Will man Ideen auf einen Urheber zurückführen, sollte man solche Conferences protokollieren. Alternativ können Sie sich auch im Meeting bedeckt halten und sich erst einmal nur vage äußern, um dann später Ihre Idee dem Chef zu präsentieren. Förderlich für den Teamgeist ist ein solches Verhalten allerdings nicht – und langfristig schadet es auch dem Unternehmen, wenn Sie Ihre Ideen immer zunächst zurückhalten.

5. Lassen Sie Ihre Ideen schützen

Es ist nicht für jede Idee geeignet, aber wenn Sie etwas entwickelt haben, das ein Verfahren verbessert oder auch für die Konkurrenz spannend wäre, gibt es die Möglichkeit, sich rechtlich abzusichern und Ihre Idee schützen zu lassen. Sie können etwa ein Patent oder Markenschutz anmelden. Das Thema Erfindungen ist allerdings komplex, sofern Sie angestellt arbeiten. Deshalb sollten Sie sich im Zweifel rechtlichem Beistand holen, um Ihre Rechte und Pflichten zu kennen. (Auch lesenswert: Projektmanagement: So priorisieren Sie Aufgaben richtig und behalten den Überblick)

6. Stellen Sie den Dieb zur Rede

Ideenklau im Job fördert nicht gerade die Motivation. Womöglich würden Sie am liebsten bockig reagieren und von nun alle Einfälle für sich behalten. Das allerdings schadet Ihrer Karriere – und Sie sollten einen Ideenklau deshalb besser professionell behandeln. 

Sie müssen nicht schweigend hinnehmen, dass jemand anders sich Ihrer Einfälle bemächtigt. Sprechen Sie den diebischen Kollegen unter vier Augen auf sein Verhalten an. Womöglich hat er im Eifer des Gefechts nicht einmal gemerkt, dass er sich Ihre Idee angeeignet hat, und entschuldigt sich bei Ihnen. Es kann aber auch sein, dass er sich unwissend stellt. Dann wissen Sie für die Zukunft zumindest, um welchen Kollegen Sie einen großen Bogen machen sollten. (Lesen Sie auch: Motivation steigern: Mit diesen 3 Techniken stellen Sie sich jeder Herausforderung)

7. Und wenn Ihr Chef die Ideen stiehlt?

Nicht immer sind es Kollegen, die fremde Ideen als eigene ausgeben – manchmal kommt der Ideenklau auch von oben, indem Ihr Chef Ihre Lösungen als seine eigenen weitergibt.  Auch das müssen Sie nicht aloof als gegeben hinnehmen. 

Am besten suchen Sie auch hier das persönliche Gespräch. Greifen Sie Ihren Chef dabei auf keinen Fall an, sondern lassen Sie ihm Auswege. Sie können etwa darum bitten, beim nächsten Mal Ihre Ideen auch einmal selbst vorstellen zu dürfen. Wenn Ihr Chef nicht darauf eingeht, bleiben Ihnen allerdings nicht sehr viele Möglichkeiten – es sei denn, der Ideenklau ist so gravierend, dass Sie sich an oberster Stelle darüber beschweren möchten. Dann sollten Sie allerdings auch stichfeste Beweise haben. (Auch interessant: Geld sparen: Der beste Trick ist auch gleichzeitig der klassischste)

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Von admin

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