heise+ | Ohne TPM und Stable Boot: House windows-11-Set up ohne Hardware-Prüfung

Die offiziellen Hardwareanforderungen von House windows 11 sind überzogen, weil dieses Betriebssystem ohne Murren auch auf älterer Hardware läuft, genauer: auf fast jedem Rechner, der auch House windows 7, 8(.1) oder 10 ausführen kann. Das Setup-Programm für House windows 11 prüft trotzdem, ob der PC die vorgegebenen Anforderungen erfüllt – falls nicht, verweigert es die Arbeit. Microsoft hat aber selbst Auswege vorgesehen: Sind bestimmte Registry-Schlüssel vorhanden, ignoriert das Setup-Programm manche Prüfergebnisse und versucht, je nach Installationsmethode House windows 11 sogar auf steinalte Hardware zu bringen.

Wohlgemerkt: Dass das Setup-Programm diese Schlüssel beachtet, hat Microsoft ihm further beigebracht, es handelt sich hier also keineswegs um irgendeinen dubiosen Hack. Das Setzen der Schlüssel ist rein technisch keine Herausforderung, wohl aber etwas anderes: Sie sollten sich darüber im Klaren sein, welche Folgen das haben kann.

Die meisten PCs heute dürften folgende Anforderungen erfüllen: 4 GByte RAM, 64 GByte Plattenplatz sowie eine CPU mit mindestens zwei Kernen und 1 GHz Takt. Auf einem PC, der nicht mal diese Anforderungen erfüllt, macht House windows 11 ohnehin keinen Spaß. Anders sieht es mit den weiteren Anforderungen aus: Ein TPM 2.0 soll vorhanden sein, und der PC soll Stable Boot beherrschen. Letzteres setzt voraus, dass House windows per UEFI und nicht per Legacy BIOS bootet. Damit ist ausdrücklich die Boot-Methode gemeint und nicht die Firmware.


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