heise-Angebot: Online-Workshop: Docker und Container in der Praxis

Docker und andere Container-Verwalter haben die Aufgaben von Entwicklern und Administratoren verändert und Container können, wenn man sie richtig einsetzt, das Leben erleichtern. Als Einsteiger ist man jedoch schnell mit vielen starken Meinungen konfrontiert: Container seien ineffizient und eigentlich längst tot, sagen die einen. Andere raten dazu, Docker zu ignorieren und direkt auf Kubernetes zu setzen oder mit Alternativen wie Podman zu arbeiten.

Auch über die Sicherheit von Containern gibt es viele Meinungen. Während sich die einen auf die vermeintliche Abschottung durch Container verlassen, sehen andere in der Technik einen Sicherheits-Albtraum. Wahr ist: Ohne ausreichend Hintergrundwissen kann man sich viele Sicherheitsprobleme einhandeln. Sicherheitsforscher finden bei Untersuchungen des Internets regelmäßig unzählige fahrlässig eingerichtete Docker-Umgebungen. Wer beim Einrichten von Docker die Dokumentation ignoriert, sperrt die Tore seines Systems schnell für Angreifer auf. Und auch im Docker Hub, der bevorzugten Quelle für Container-Abbilder findet man viele versehentlich oder mutwillig unsichere Abbilder. Auch darauf verweisen Sicherheitsforscher regelmäßig: Zwischen gut gepflegten und nützlichen Container-Abbildern tummeln sich auch unsichere und sogar solche, die in betrügerischer Absicht erstellt wurden.

Der c’t-Online-Workshop „Docker und Container in der Praxis“ richtet sich an Entwickler und Administratoren, die neu in das Thema einsteigen wollen oder sollen – mit einem neutralen Blick auf Docker, mögliche Alternativen und die Vor- und Nachteile der Technik.

Neben etwas theoretischem Wissen über Container geht es vor allem um die Herausforderungen im Alltag und eigene Erfahrungen auf der Kommandozeile: Machine in Containern verpacken, Dienste mit TLS im Web veröffentlichen und Probleme in den Containern effizient aufspüren. Damit sie selbst Hand anlegen können, erhalten alle Teilnehmer des Workshops eine Cloudserver-Instanz, auf der sie die Szenarien selbst nachvollziehen. Anhand der Dokumentationen können Sie alle Schritte im Anschluss noch einmal in Ruhe nachvollziehen.

Ein Python-Abbild im Docker Hub – ob es brauchbar und vertrauenswürdig ist, erschließt sich nicht sofort, aber es gibt einige Hinweise, um gute Abbilder zu finden.

Der Workshop findet am 1. und 2.3.2022 jeweils von 09: 00 – 12: 30 Uhr als in einem Online-Unterrichtsraum statt, in dem jederzeit die Möglichkeit besteht, Fragen zu stellen. Am ersten Nachmittag können die Teilnehmer eigene Erfahrungen auf den Cloud-Servern sammeln und am zweiten Vormittag mit dem Referenten und anderen Teilnehmern über Fragen und Probleme diskutieren. Voraussetzung ist ein Computer mit einem SSH-Client, Webcam und Mikrofon sowie Grundlagenwissen über die Arbeit auf der Kommandozeile.

Im theoretischen Teil geht es um die Rolle von Docker Inc. und die Zukunft des Unternehmens, Alternativen wie Podman und die Bedeutung von Beginning-Supply und Standardisierung im Container-Umfeld sowie um die Abgrenzung zum Container-Orchestrator Kubernetes.

Im Anschluss an die zwei Vormittage wissen Sie, wobei Container Sie in Ihrer Arbeit unterstützen können, und sind in der Lage, eine eigene Infrastruktur in Betrieb zu nehmen oder die eigene Machine als Docker-Abbilder bereitzustellen.

  • Docker-Grundbegriffe
  • Images finden und auswählen
  • Einen Docker-Host einrichten und absichern
  • Eigene Machine verpacken
  • Dienste mit TLS im Web veröffentlichen
  • Fehler finden und Logs auswerten
  • Hands-On in einer vorbereiteten Test-Umgebung
  • Mehrere Webdienste mit einem HTTP-Proxy in Containern betreiben

Weitere Informationen zur Veranstaltung am 1. und 2.3.2022 sowie Indispensable facets zur Anmeldung finden Sie auf der Seite zum Workshop von heise occasions.

(jam)

Zur Quelle

Von admin

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht.