Fehler bei Online-Bewerbungsgesprächen: Diese 4 Tipps sollten Sie kennen

Auch wenn ein online stattfindendes Bewerbungsgespräch in manchen Aspekten komfortabler und bequemer erscheint, müssen einige Aspekte beachtet werden. Mit diesen vier Tipps ist man für das Online-Bewerbungsgespräch optimum vorbereitet.

Tipp 1: Die notwendigen technischen Voraussetzungen schaffen

Sobald man darüber in Kenntnis gesetzt wurde, auf welcher Machine das Online-Bewerbungsgespräch stattfinden wird (zum Beispiel als Video-Gespräch über Skype oder Zoom), sollte man sich mit jener Machine vertraut machen. Mindestens einen Testlauf im Vorfeld des Gespräches zu starten, ist von elementarer Wichtigkeit. Hier lassen sich potenzielle Mängel der Kamera, des Mikrofons oder der Internetverbindung feststellen. Schließlich kann die Gewissheit, dass bei den Assessments im Vorfeld des Gespräches alles reibungslos funktionierte, eine gehörige Half Sicherheit verschaffen und die Nervosität nehmen. Ebenso sollte man prüfen, ob der Benutzername oder das Profilbild seriös genug sind oder ob es sich eventuell lohnt, gar ein gesondertes Konto für berufliche Zwecke zu erstellen.

Tipp 2: Auf die Umgebung achten

Bei einem Online-Bewerbungsgespräch hat man den Vorteil, selbständig den Ort zu bestimmen, an dem das Gespräch letztendlich geführt wird. Wie Gundi Poch, HR-Leiterin bei „karriere tutor“ verrät, wird hierbei auch die Umgebung und der Hintergrund des Bewerbers genau unter die Lupe genommen: „Welches Zimmer hat der Bewerber für das Gespräch gewählt? Wirkt der Hintergrund freundlich und aufgeräumt? Oder sieht man den Korb mit Bügelwäsche oder die dicke Staubschicht auf dem Regal?“ Außerdem sollte man bei der Kameraperspektive darauf achten, dass das Gesicht gut zu sehen ist. Im besten Tumble komme dabei die Beleuchtung von vorne oder schräg von der Seite, um eine Konstellation zu vermeiden, in der das Gesicht im Schatten liegt. Die Entfernung sollte im Optimalfall so gewählt werden, dass der Oberkörper und damit die Gestik für den Gesprächspartner gut erkennbar sind, so die Expertin bei „karriere tutor“.

Tipp 3: Die richtige Kleidung

Nun kennt man sich mit der Machine aus, das Mikrofon und die Kamera funktionieren, die Kamera wurde bestens ausgerichtet und der Hintergrund wurde sorgfältig ausgewählt? Dann kann man nun Tipp Nummer 3 angehen: die richtige Kleidung. Es sollte auf der Hand liegen, dass durch das Führen des Gespräches von Zuhause aus nicht automatisch auch bequeme Freizeitkleidung für das Bewerbungsgespräch infrage kommt. Hinsichtlich der Kleidungsauswahl rät die Expertin Gundi Poch, sich bei einem Online-Bewerbungsgespräch gleich zu kleiden, wie wenn man zu einem persönlichen Gespräch eingeladen wird. Der richtige Kleidungsstil kann aber von Branche zu Branche, gar von Unternehmen zu Unternehmen völlig unterschiedlich sein. Deshalb kann es hilfreich sein, sich im Vorfeld die Teamfotos auf der Web page des Unternehmens anzusehen und den darauf abgebildeten Dresscode für das Online-Bewerbungsgespräch anzuwenden.

Tipp 4: Vorbereitung ist das A und O

Ganz gleich, ob das Gespräch online oder persönlich stattfindet – die Fragen, mit denen man als Bewerber konfrontiert wird, fallen oftmals identisch aus. Hinsichtlich der inhaltlichen Vorbereitung für ein Bewerbungsgespräch rät Gundi Poch, sich unter anderem mit den eigenen Stärken zu beschäftigen. Schließlich möchte das Unternehmen auch wissen, weshalb ein Bewerber gut in dessen Personnel passen würde und welche Motivation den Bewerber antreibt. Zum anderen sollte sich laut der HR-Expertin ein Bewerber im Vorfeld an das Online-Bewerbungsgespräch „unbedingt mit dem Unternehmensprofil Ihres potenziellen neuen Arbeitgebers“ befassen.

Used to be für jedes „herkömmliche“ Bewerbungsgespräch selbstverständlich ist, gilt auch im Online-Layout. Auch online sollte man als Bewerber auf mögliche Fragen bezüglich der Aufgaben des Jobs reagieren können. Anders als bei einem persönlichen Gespräch könnte die Ausschreibung mitsamt dem Lebenslauf und Anschreiben jedoch parat gelegt werden, um im Zweifelsfall einen kurzen, unauffälligen Blick darauf werfen zu können.

Redaktion finanzen.procure

Bildquellen: Lisa S. / Shutterstock.com, baranq / Shutterstock.com

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Von admin

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