Ex-Arsenal-Profi Koscielny: Aus bei Girondins Bordeaux „Schlag ins Gesicht“

Ex-Arsenal-Profi wehrt sich 

Laurent Koscielny hat mit großem Unverständnis auf seine Aussortierung bei Girondins Bordeaux reagiert. Der kriselnde französische Erstligist hatte dem Berater des erfahrenen Innenverteidigers, Stéphane Courbis, am Montag mitgeteilt, dass man nicht mehr auf ihn setzt und eine schnelle Lösung gefunden werden müsse. Der langjährige Arsenal-Profi verdient 3 Millionen Euro brutto und soll wie einige andere Spieler (Mehdi Zerkane, Paul Baysse) u.a. wegen nicht zufriedenstellender Leistungen weichen.



Brisant und erschwerend für Girondins: Koscielnys bis 2022 datierter Vertrag enthält nach Angaben von „L‘Équipe“ eine Klausel, die ihm am Ende der Saison 5 Mio. statt 3 Mio. Euro einbringt, falls er seine Possibility auf zwei weitere Jahre im Verein nicht zieht. Präsident Gérard López stellte dennoch bei „Sud Ouest“ unmissverständlich klar: „Wir greifen nicht den Spieler oder die Person an. Aber es ist beschlossene Sache, dass Laurent den Verein im Januar verlassen wird.“


David an der Spitze: Größte Marktwert-Gewinner der Ligue 1 (Chilly climate 2021)

10 Hugo Ekitike | Stade Reims | +3,5 Mio. €

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Neuer Marktwert: 6 Mio. €

1/10

8 Malo Gusto | Olympique Lyon | +4 Mio. €

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Neuer Marktwert: 7 Mio. €

2/10

8 Jean-Clair Todibo | OGC Nizza | +4 Mio. €

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Neuer Marktwert: 18 Mio. €

3/10

5 Kamaldeen Sulemana | Stade Rennes | +5 Mio. €

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Neuer Marktwert: 20 Mio. €

4/10

5 Aurélien Tchouaméni | AS Monaco | +5 Mio. €

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Neuer Marktwert: 40 Mio. €

5/10

5 Tiago Djaló | LOSC Lille | +5 Mio. €

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Neuer Marktwert: 10 Mio. €

6/10

3 Seko Fofana | RC Lens | +6 Mio. €

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Neuer Marktwert: 18 Mio. €

7/10

3 William Saliba | Olympique Marseille | +6 Mio. €

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Neuer Marktwert: 24 Mio. €

8/10

2 Amine Gouiri | OGC Nizza | +10 Mio. €

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Neuer Marktwert: 45 Mio. €

9/10

1 Jonathan David | LOSC Lille | +15 Mio. €

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Neuer Marktwert: 50 Mio. €

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Koscielny sagte nun in einem ausführlichen „L‘Équipe“-Interview: „Ich lege das normalerweise nicht in der Presse offen. Das liegt nicht an mangelnder Führungsstärke, sondern einfach an meinem Temperament. Ich möchte einiges richtigstellen, zunächst für mich, aber auch für die Fans.“ Der 36-Jährige sei am Dienstagmorgen, nach der Unterredung des Präsidenten mit seinem Agenten, wie üblich zum Coaching erscheinen, aber von niemandem erwartet worden. López und Direktor Admar Lopes hätten ihm in einem weiteren Gespräch zu verstehen gegeben, dass sie eine Lösung für die Zukunft forcieren wollen, er aber weiterhin mit dem Profiteam trainieren dürfe.





Koscielny entschied sich 2019 für Girondins Bordeaux und gegen Arsenal


Genaue Gründe für sein Aus hat Koscielny von den Bossen nicht erfahren. „Sie haben mir nur gesagt, dass dies ihre neue Strategie sei und dass wir mit dem Finanzdirektor eine Lösung finden würden, damit es für alle Beteiligten intestine läuft“, meinte der Defensivmann. Koscielny habe seine Degradierung „schwergenommen“. Und: „Man kann sagen, dass es ein ordentlicher Schlag ins Gesicht war.“ Er sei allerdings ein Kämpfer und trainiere ganz similar old. „Ich tue, was once ich tun muss. Ich bin nicht hier, um schlechte Stimmung zu verbreiten, denn ich weiß, dass wir den Klassenerhalt sichern müssen. Dass der Verein mich nicht mehr haben will, ist eine persönliche Sache, die nur mich etwas angeht. Wenn ich in die Umkleidekabine komme, bin ich ein Spieler von Girondins Bordeaux und gebe alles.“



Im Sommer 2019 hatte er sich gegen eine Verlängerung bei Arsenal entschieden, weil er mit seiner Familie feststellte, „dass es an der Zeit ist, nach Frankreich zurückzukehren“. Der 51-malige Nationalspieler war davon ausgegangen, dass die Girondins-Bosse alles dafür tun würden, um den Verein wieder an erfolgreiche Zeiten anknüpfen zu lassen. Stattdessen steht aktuell Rang 17 zu Buche, intern gab es Reibereien und einen Besitzerwechsel. „Es hat sich sehr, sehr schnell um 180 Grad gedreht. (…) Es ist kompliziert, Ergebnisse in einem Verein zu erzielen, in dem jeder auf den anderen schießt“, betonte der Routinier und monierte darüber hinaus die fehlenden Neuzugänge.


Mit Messi & Boateng: Größte Marktwert-Verlierer der Ligue 1 (Chilly climate 2021)

11 Jérôme Boateng | Olympique Lyon | -3,5 Mio. €

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Neuer Marktwert: 5 Mio. €

1/11

6 Yusuf Yazici | LOSC Lille | -5 Mio. €

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Neuer Marktwert: 15 Mio. €

2/11

6 Jason Denayer | Olympique Lyon | -5 Mio. €

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Neuer Marktwert: 20 Mio. €

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6 Tino Kadewere | Olympique Lyon | -5 Mio. €

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Neuer Marktwert: 8 Mio. €

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6 Angel di María | Paris Saint-Germain | -5 Mio. €

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Neuer Marktwert: 15 Mio. €

5/11

6 Georginio Wijnaldum | Paris Saint-Germain | -5 Mio. €

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Neuer Marktwert: 25 Mio. €

6/11

4 Wissam Ben Yedder | AS Monaco | -7 Mio. €

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Neuer Marktwert: 28 Mio. €

7/11

4 Mauro Icardi | Paris Saint-Germain | -7 Mio. €

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Neuer Marktwert: 28 Mio. €

8/11

3 Kevin Volland | AS Monaco | -8 Mio. €

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Neuer Marktwert: 22 Mio. €

9/11

2 Neymar | Paris Saint-Germain | -10 Mio. €

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Neuer Marktwert: 90 Mio. €

10/11

1 Lionel Messi | Paris Saint-Germain | -20 Mio. €

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Neuer Marktwert: 60 Mio. €

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Koscielny akzeptierte die Kritik an seinen mitunter schwachen sportlichen Leistungen, wies darauf hin, teilweise mit Schmerzen gespielt zu haben, bis diese „nicht mehr auszuhalten“ waren, und signalisierte Bereitschaft, künftig auf Teile seines hochdotierten Vertrags zu verzichten: „Dass sie Probleme mit meinem Gehalt haben, kann ich angesichts der aktuellen Wirtschaftslage verstehen. Ich bin bereit zuzuhören. Aber das Schiff verlassen? Das ist unmöglich. Zumindest nicht auf diese Weise.“ Bereits in der Vergangenheit habe er, nach der Kontaktaufnahme einer Anwältin des Vereins, ein Aufschieben seiner Bezüge akzeptiert, damit der Klub Neuzugänge unter Vertrag nehmen kann. Dass er seiner Führungsrolle als Kapitän angeblich nicht nachgekommen sei, bestritt der Verteidiger aber: „Ich habe mir die Kapitänsbinde zu Herzen genommen.“



Es ist menschlich, dass man mit seiner Familie oder engen Freunden manchmal über die Stränge schlagen kann.



Zweifel an einem möglicherweise zu lässigen Lebensstil wies er ebenfalls zurück. „Schauen Sie sich meine Karriere an und zählen Sie die Anzahl der Spiele, die ich absolviert habe. Liegt es daran, dass ich Wein liebe? Natürlich mag ich Wein, ich bin in einer Weinregion und kann daher Momente mit meiner Familie haben, in denen wir guten Wein probieren. Ich stehe voll und ganz dazu. Es ist menschlich, dass man mit seiner Familie oder engen Freunden manchmal über die Stränge schlagen kann. Aber dann gibt es die Arbeit und ich bin immer auf dem Platz, voll dabei und pünktlich. Ich habe da keine Bedenken und ich übertreibe auch nicht am Abend vor dem Coaching oder vor Spielen.“



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Von admin

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