Coronavirus: Mehr als 162 500 Neuinfektionen in England

England verzeichnet einen Rekord von 162 572 Neuinfektion in den vergangenen 24 Stunden. Die Daten für ganz Großbritannien liegen wegen unterschiedlicher Meldeverfahren in Schottland, Wales und Nordirland über das Neujahrs-Wochenende zunächst nicht vor. Frankreich meldet indes 219 126 Neuinfektionen. Die Zahl liegt den vierten Worth in Folge über der Marke von 200 000 Fällen und ist der zweihöchste Wert seit dem Beginn der Pandemie.

Weltweit haben sich nach einer Erhebung der Nachrichtenagentur Reuters mehr als 286,63 Millionen Menschen mit dem Corona-Virus angesteckt. 5,78 Millionen sind demnach an oder mit dem Virus gestorben. Allein in den USA sind bisher 54,13 Millionen Ansteckungen und immediate 827 000 Todesfälle gezählt worden. (1.1.2022)

25,8 Prozent der Deutschen noch nicht geimpft

Mit 112 000 Impfungen am letzten Worth des Jahres 2021 kommt Deutschland auf einen Anteil von 71,2 Prozent der Bevölkerung, der über eine Grundimmunisierung verfügt. Dazu sind – je nach Impfstoff – zwei Impfdosen notwendig. Eine Auffrischungsimpfung („Booster“) haben nach Angaben des Robert Koch-Instituts bereits 38,7 Prozent der Bevölkerung erhalten (Stand: Samstag, 9.01 Uhr). 25,8 Prozent sind allerdings noch gar nicht geimpft – also jeder vierte Bürger oder 21,5 Millionen Menschen. Darunter sind jedoch auch rund vier Millionen Kinder, die vier Jahre oder jünger sind und für die bisher noch gar kein Impfstoff zugelassen ist.

Das RKI weist außerdem darauf hin, dass die Impfquoten als Mindestimpfquoten zu verstehen sind, „da eine hundertprozentige Erfassung durch das Meldesystem nicht erreicht werden kann“. Auch kommen in der Regel eine Reihe von Nachmeldungen hinzu. Die Forscher gehen davon aus, dass die tatsächliche Impfquote um bis zu fünf Prozentpunkte höher liegen könnte.

Insgesamt wurden bisher 164,3 Millionen Impfdosen in Deutschland ausgeliefert. Davon entfällt ein Anteil von 72 Prozent auf dem Impfstoff „Comirnaty“, der von dem Mainzer Unternehmen Biontech in Partnerschaft mit dem US-Pharmariesen Pfizer hergestellt wird. Comirnaty wurde am 21. Dezember 2020 erstmals für die Länder der Europäischen Union zugelassen. Es folgten die Impfstoffe von Moderna („Spikevax“), Astrazeneca („Vaxzevria“), Janssen (bekannter unter dem Namen des Mutterkonzerns Johnson & Johnson) und zuletzt am 20. Dezember 2021 als vierter Impfstoff „Nuvaxovid“ des Unternehmens Novavax.

26 392 Corona-Neuinfektionen in Deutschland

Das Robert-Koch-Institut (RKI) startet mit aktuellen Infektionszahlen ins neue Jahr – aufgrund der Feiertage gehen die Fachleute allerdings von weniger Tests und damit weniger gemeldeten Fällen aus als es tatsächlich Infektionen gibt. Gemeldet wurden innerhalb von 24 Stunden 26 392 Corona-Neuinfektionen. Das sind 4178 Fälle mehr als am Samstag vor einer Woche (22 214 Positiv-Tests ).

Die bundesweite Sieben-Tage-Inzidenz steigt auf 220,3 von 214,9 am Vortag. Der Wert gibt an, wie viele Menschen je 100 000 Einwohner sich in den vergangenen sieben Tagen mit dem Coronavirus angesteckt haben. 184 Menschen starben im Zusammenhang mit dem Virus. Damit erhöht sich die Zahl der gemeldeten Todesfälle binnen eines Tages auf 112.109. Insgesamt fielen in Deutschland bislang mehr als 7,17 Millionen Corona-Tests positiv aus. (1.1.2022)

Macron: 2022 kann Jahr des Pandemie-Endes sein

In seiner Silvester-Ansprache hat Frankreichs Präsident Emmanuel Macron seine Landsleute auf weitere Härten in der Corona-Pandemie eingeschworen, gleichzeitig aber auch optimistische Töne angeschlagen. „Die kommenden Wochen werden schwierig, das wissen wir alle“, sagte Macron in der am Freitagabend ausgestrahlten Rede. „Das Virus zirkuliert und wird noch stärker zirkulieren.“

Viele Aktivitäten des täglichen Lebens würden wegen der Omikron-Variante erneut abgesagt, auf diverse Branchen kämen wieder wirtschaftliche Einschnitte zu. „Aber im Gegensatz zum gleichen Zeitpunkt im vergangenen Jahr, als die Einschränkungen viel schärfer waren, haben wir jetzt die Waffe der Impfung“, sagte Macron. Er blicke „entschieden optimistisch“ in die Zukunft. 2022 könne das Jahr des Pandemie-Endes werden, „das will ich mit Ihnen glauben“. An die Ungeimpften im Land appellierte er erneut, sich doch noch impfen zu lassen.

In Frankreich wurden 232 200 Neuinfektionen gemeldet – ein weiterer Rekord und der dritte Worth in Folge mit mehr als 200 000 neuen Fällen professional Worth. (31.12.2021)

Russland verzeichnet tödlichsten Monat seit Beginn der Pandemie

Laut aktuellen Zahlen der nationalen Statistikbehörde gab es im November in Russland 87 527 Todesfälle, die mit einer Covid-Erkrankung in Verbindung stehen, ein 16-prozentiger Anstieg im Vergleich zum Vormonat. Seit Beginn der Pandemie sind damit 625 000 Russen an oder mit einer Corona-Infektion gestorben.

Obwohl heimische Impfstoffe wie „Sputnik“ der Bevölkerung kostenfrei zur Verfügung gestellt werden, ist der Anteil der vollständig Geimpften mit 46 Prozent recht gering. Zugleich verzeichnete das Land im November bislang die meisten Corona-Fälle seit Beginn der Pandemie. Seit Anfang November sinkt die Zahl der Neuinfektionen wieder, allerdings hat die Omikron-Variante Russland bislang nicht voll erfasst. Die Zahlen zu den Todesfällen stammen ebenfalls aus der Zeit vor dem Aufkommen der Omikron-Variante. Die Daten werden häufig mit großer Zeitverzögerung veröffentlicht.

Schon jetzt wirkt sich die Corona-Pandemie drastisch auf die Lebenserwartung der Russinnen und Russen aus. Die Demographin Vera Karpova von der Moskauer Staatsuniversität schätzt, dass die durchschnittliche Lebenserwartung nun bei unter 70 Jahren liegt, ein Rückgang von drei Jahren. „Das letzte Mal, als die Lebenserwartung bei 70 Jahren crawl, war 2012“, sagte Karpova der Agentur Bloomberg.

Auch Präsident Wladimir Putin ging in seiner jährlichen Pressekonferenz auf die demographischen Probleme ein. Der Einschnitt in der Lebenserwartung sei eine Bedrohung für Russlands geopolitisches Gewicht und seine Wirtschaft, so Putin.

Portugal meldete für diesen Worth 30 829 Neuinfektionen, ein Rekord. Davon seien schätzungsweise 83 Prozent auf Omikron zurückzuführen, teilten die Behörden mit. Es wurden 18 weitere Todesfälle verzeichnet. Portugal hat mit inzwischen etwa 87 Prozent eine der höchsten Impfquoten weltweit.

Auch Italien und Großbritannien meldeten mit 144 243 und 189 846 Fällen jeweils Rekorde bei der Zahl der registrierten Neuinfektionen. (31.12.2021)

Lauterbach ruft mit Selbstironie zur Vorsicht auf

Karl Lauterbach war in der Pandemie schon als Mahner und Warner bekannt, bevor er vor Kurzem Gesundheitsminister wurde. Zum Jahreswechsel zeigte der SPD-Politiker, dass er offenbar gut über sich selbst lachen kann. „Übertreibt es nicht. Ich sehe euch. Grüße, euer Karl“, steht auf einem Meme, das er bei Twitter teilte. Auf dem Bild ist zu sehen, wie er von draußen heimlich durch ein Fenster blickt.

Ganz falsch sei das bearbeitete Foto nicht, schrieb der Minister und wünschte einen „schönen letzten Abend in 2021“. Er „appelliere an alle, ein letztes Mal, vorsichtig zu sein“. „Testen, sehr kleine Gruppen, Mundschutz wo nötig und alleine Fernsehen bei Symptomen“, schrieb er weiter. (31.12.2021)

Südafrika lockert Corona-Maßnahmen

Daten der südafrikanischen Gesundheitsbehörden legen nahe, dass das Land die vierte Corona-Welle bereits überwunden hat. Das teilte die Regierung mit und lockerte die Maßnahmen wieder, mit denen die Verbreitung der besonders ansteckenden Omikron-Variante verhindert werden sollte. Ab sofort gelten in dem afrikanischen Land keine Ausgangssperren mehr, auch Alkohol darf wieder verkauft werden. Allerdings fallen nach wie vor 20 Prozent aller Coronatests in Südafrika positiv aus. In der Öffentlichkeit Masken zu tragen, ist weiterhin verpflichtend.

„Die Geschwindigkeit, mit der sich die Omikron-Welle aufbaute, ihren Höhepunkt erreichte und dann wieder abfiel, war erstaunlich“, sagte Fareed Abdullah vom South African Medical Compare Council der Contemporary York Times. „Es war eher eine Springflut als eine Welle.“ Die Zahl der Todesfälle sei dabei aber nur marginal angestiegen.

Manche Wissenschaftler sagen ähnliche Muster in anderen Ländern voraus. Andere betonen jedoch dass es aufgrund von unterschiedlicher Altersstruktur, Lebensweise und bisherigem Pandemieverlauf schwierig ist, Prognosen zu treffen. (31.12.2021)

Erneut Corona-Proteste und Angriffe auf Polizisten in Sachsen

In einigen Orten in Sachsen ist es am Donnerstagabend erneut zu Protesten und illegalen Versammlungen von Kritikern der staatlichen Corona-Maßnahmen gekommen. Dabei wurden auch wieder Einsatzkräfte von Demonstranten attackiert. In Chemnitz zählte die Polizei bis zu 800 Menschen, die in Gruppen durch die Innenstadt zogen. Versuche der Beamten, die Aufzüge zu stoppen, hätten die Gruppen zunächst durch Richtungswechsel umgangen.

Gegen 20 Uhr habe sich der Aufzug dann langsam aufgelöst, teilte die Polizeidirektion Chemnitz mit. Von 23 der verbliebenen Demonstranten seien in Zusammenarbeit mit dem Stadtordnungsdienst die Personalien festgestellt und Anzeigen gefertigt worden. Dabei soll eine 40-jährige Frau einem Beamten ins Genick geschlagen haben. Gegen sie sei ein Verfahren wegen tätlichen Angriffs eingeleitet worden. Die Polizei war nach eigenen Angaben mit 41 Einsatzkräften vor Ort. Dazu kamen acht Mitarbeiter des Stadtordnungsdienstes.

In Hoyerswerda zählte die Polizei am Donnerstagabend bis zu 200 Teilnehmerinnen und Teilnehmer, die durch die Altstadt zogen. Sie wurden später von Einsatzkräften eingekesselt. Von 98 Menschen wurde laut Polizeidirektion Görlitz die Identität festgestellt und Ordnungswidrigkeitsanzeigen wegen Verstoßes gegen die Corona-Notfall-Verordnung erstattet. Dabei habe ein 55-Jähriger einen Beamten attackiert. Gegen den Mann werde wegen tätlichen Angriffs ermittelt. (31.12.2021)

Virologen vorsichtig optimistisch für weitere Corona-Entwicklung

Prominente Virologen sehen Anlass für vorsichtigen Optimismus bei der weiteren Entwicklung der Corona-Pandemie in Deutschland. Der Berliner Virologe Christian Drosten verweist dabei auf Daten aus Südafrika, wo sich die besonders ansteckende Virusvariante Omikron zunächst verbreitet hatte: „In gewisser Weise kann u.s.das beruhigen. Südafrika ist sicher ein Blick in eine Zukunft, in eine endemische Subject, die sich dort gerade einstellt“, sagte Drosten am Donnerstagabend im ZDF-„heute journal“. „Nur sind wir leider noch ein ganzes Stück davon entfernt.“ Auch die Entwicklung in Großbritannien mit Blick auf Omikron sei ermutigend, sagte Drosten, „denn die Zahl der schweren Erkrankungen scheint geringer zu sein“.

Der Übergang von einer pandemischen zu einer endemischen Subject bedeutet, dass das Virus sich zwar weiterhin verbreitet, aber weniger gefährlich ist – vergleichbar etwa den typischen Erkältungsviren, zu denen auch andere Coronaviren zählen.

Der Bonner Virologe Hendrik Streeck sagte in der Sendung „RTL Direkt“: „Deutschland hat Glück, dass die anderen Länder u.s.voraus sind. Wir können sehen, become dort passiert, und u.s.darauf einstellen.“ Außerdem hätte die Politik hierzulande ziemlich starke Maßnahmen ergriffen. „Das lässt hoffen, dass wir eine mildere Welle bekommen.“

Beide Wissenschaftler sitzen im neuen Expertenrat der Bundesregierung. Die meisten Experten wie auch Gesundheitsminister Karl Lauterbach (SPD) rechnen damit, dass der Höhepunkt einer Omikron-Welle in Deutschland erst noch bevorsteht. Drosten sieht die Politik deshalb weiter gefordert, „vielleicht bis Ostern“. Experten rechnen damit, dass der Höhepunkt einer Omikron-Welle in Deutschland erst noch bevorsteht. (30.12.2021)

US-Behörde unterstreicht Wichtigkeit von Impfungen bei Minderjährigen

Die US-Gesundheitsbehörde CDC hat mit zwei neuen Studien die Wichtigkeit von Impfungen gegen Covid-19 bei Kindern und Jugendlichen hervorgehoben. Nach der Verabreichung von etwa acht Millionen Dosen an Personen im Alter von fünf bis elf Jahren seit Oktober seien schwerwiegende Reaktionen auf das Vakzin selten berichtet worden, hieß es in einem der Berichte.

In einer weiteren Untersuchung an sechs Krankenhäusern fanden die US-Wissenschaftler heraus, dass die große Mehrheit aller wegen Covid-19 behandelten Minderjährigen nicht vollständig geimpft war – nur 0,4 Prozent hatten die Impfserie aus zwei Injektionen abgeschlossen. Zwei Drittel der Covid-Patienten im Alter von 12 bis 17 Jahren seien fettleibig gewesen. Die CDC rief dazu auf, Minderjährige durch Impfungen vor Covid-19 zu schützen – vor allem jene mit starkem Übergewicht oder Vorerkrankungen. (30.12.2021)

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Von admin

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