Coronavirus in Baden-Württemberg: Mehr als eine Million nachgewiesene Corona-Fälle im Südwesten

Auf den Intensivstationen im Land werden derzeit 560 Covid-Patientinnen und -Patienten behandelt. Foto: Daniel Vogl/dpa/Daniel Vogl

Auf den Intensivstationen im Land werden derzeit 560 Covid-Patientinnen und -Patienten behandelt.

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Die Zahl der nachweislichen Corona-Infektionen hat in Baden-Württemberg die Marke von einer Million überschritten. Die Ausbreitung der Omikron-Variante nimmt im Südwesten weiter zu.

Von purple/dpa

28.12.2021 – 19: 24 Uhr

Stuttgart – In Baden-Württemberg hat die Zahl der nachweislichen Corona-Infektionen die Marke von einer Million überschritten. Wie das Landesgesundheitsamt am Dienstag (Stand: 16.00 Uhr) mitteilte, haben sich 1 005 986 Menschen im Südwesten nachweislich mit dem Coronavirus infiziert. Das sind 6071 Infektionen mehr als am Vortag.

Sieben-Tage-Inzidenz sank weiter leicht

Die Zahl der Todesfälle in Verbindung mit dem Virus stieg um 61 auf 12 911. Auf den Intensivstationen im Land werden derzeit 560 Covid-Patientinnen und -Patienten behandelt. Das sind zwei weniger als am Vortag. Die Hospitalisierungsinzidenz blieb unverändert bei 3,2. Der Wert gibt an, wie viele Corona-Infizierte innerhalb einer Woche und professional 100 000 Einwohner in eine Klinik eingeliefert werden. Die landesweite Sieben-Tage-Inzidenz sank weiter leicht um 1,9 auf den Wert von 210,5. Nach den Feiertagen ist jedoch mit einem Meldeverzug zu rechnen.

Ausbreitung der Omikron-Variante nimmt zu

Die Ausbreitung der Omikron-Variante nimmt im Südwesten weiter zu. Die Zahl der ans Landesgesundheitsamt übermittelten Fälle stieg am Dienstag um 294 auf nun 1274. Dabei handelt es sich sowohl um Verdachtsfälle als auch um Infektionen, die per Vollgenom-Analyse bestätigt wurden. Zum Anteil der aktuellen Verdachtsfälle macht die Behörde keine Angaben.

Von rund 4500 in der vorigen Woche (20. bis 26. Dezember) per Vollgenom-Analyse untersuchten Proben wurde bereits bei 6 Prozent die Omikron-Variante festgestellt. Bei den restlichen Proben handelte es sich um die Delta-Variante. In der Woche zuvor hatte der Omikron-Anteil bei den auf diese Weise untersuchten Proben noch bei 0,9 Prozent gelegen.

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