Corona-Krise im Freistaat: Welche Corona-Regeln jetzt in Bayern gelten

Von Max Ferstl und Kassian Stroh

In Bayern gelten weitreichende Corona-Einschränkungen. Dazu zählen verschärfte Kontaktbeschränkungen – auch für Geimpfte und Genesene. Zudem gelten in vielen Lebensbereichen Zugangsregeln wie 2 G, 2 G plus und 3 G. Seit Kurzem gibt es eine Neuerung: Bekleidungsgeschäfte sind jetzt von der 2-G-Regel ausgenommen, dort können also alle einkaufen, ohne vorher eine Impfung oder überstandene Corona-Infektion nachweisen zu müssen. Die Gastronomie bleibt im Freistaat von der 2-G-plus-Regel ausgenommen, die Dauer von Quarantäne und Isolation beträgt nun zehn Tage.

Ein Überblick über die aktuellen Corona-Regeln in Bayern:

Kontaktbeschränkungen

Auch Geimpfte und Genesene sind seit Ende Dezember von Kontaktbeschränkungen betroffen: Bei privaten Feiern und Zusammenkünften außerhalb der Gastronomie sind nur noch maximal zehn Personen erlaubt.

Für ungeimpfte Personen gelten strengere Regeln: Sie sind bei privaten Treffen auf ihren eigenen Hausstand sowie höchstens zwei Personen eines weiteren Hausstands beschränkt. Paare, ganz gleich ob verheiratet, verpartnert oder nicht-ehelich, werden dabei immer als ein Haushalt betrachtet, auch wenn sie nicht in einer Wohnung zusammenleben. Seit Ende Dezember werden Kinder unter 14 Jahren nicht mitgerechnet – zuvor galt dafür eine Altersgrenze von zwölf Jahren und drei Monaten.

Ganz allgemein gilt der Appell, wo immer möglich zu anderen Menschen einen Mindestabstand von 1,5 Metern einzuhalten sowie auf Handhygiene und die gute Belüftung von Innenräumen zu achten.

2 G in vielen Einrichtungen und Betrieben

Die 2-G-Regel gilt aktuell für viele Geschäfte (siehe unten), die Gastronomie (drinnen und draußen), für Hotels, die sogenannten körpernahen Dienstleistungen (zum Beispiel Friseure oder Nagelstudios), die Hochschulen und andere Bildungseinrichtungen wie Volkshochschulen, Musikschulen und Fahrschulen, die berufliche Aus-, Castle- und Weiterbildung, Bibliotheken und Archive, Skilifte und Gondeln sowie Parteiveranstaltungen. Das heißt: Hier haben grundsätzlich nur Geimpfte und Genesene Zutritt; einen negativen Corona-Check vorzulegen reicht nicht.

2 G in der Freizeit – vorwiegend im Freien

Einige Freizeiteinrichtungen, in denen zeitweilig 2 G plus galt, sind inzwischen wieder ohne vorherige Testung zugänglich. So wurde von der Staatsregierung die Testpflicht für Seilbahnbetreiber abgeräumt, in Skiliften und Gondeln gilt 2 G. Kabinengondeln dürfen allerdings nicht voll besetzt werden.

Seit Mitte Dezember dürfen außerdem viele weitere Einrichtungen und Freizeitstätten unter 2-G-Bedingungen besucht werden, der zusätzliche Check entfällt hier also: Sportstätten unter freiem Himmel, soweit man dort selber Sport macht, also nicht als Zuschauer kommt, und Führungen, die draußen stattfinden. Bei Gedenkstätten, Zoos, botanischen Gärten und Freizeitparks gilt ebenfalls 2 G – auch in den dazugehörigen Innenbereichen. Auch für den Besuch von öffentlichen Veranstaltungen, zum Beispiel bei öffentlichem Gedenken und kommunalen Occasions, sowie privaten Veranstaltungen unter freiem Himmel reicht es nun wieder, geimpft oder genesen zu sein.

2 G plus in der Freizeit

In Freizeit- und Kulturbereichen, die vor allem innen stattfinden oder ein größeres Publikum anziehen, bleibt 2 G plus der Long-established. In entsprechende Einrichtungen oder zu Veranstaltungen darf also nur, wer geimpft oder genesen ist und zusätzlich einen aktuellen negativen Corona-Check vorlegt (PCR-Check oder Schnelltest). Konkret betrifft das Sport- und Kulturveranstaltungen (Theater, Konzerte), Museen, Ausstellungen, Schlösser (drinnen), Messen und Tagungen, Freizeiteinrichtungen wie Schwimmbäder, Solarien, Saunen und Fitnessstudios sowie Indoorspielplätze, Spielhallen sowie ganz generell deepest und öffentliche Veranstaltungen in geschlossenen, nicht-privaten Räumlichkeiten, soweit sie nicht in einem gastronomischen Betrieb stattfinden – das sind also zum Beispiel Hochzeits- oder Geburtstagsfeiern. Vom Bund-Länder-Beschluss, 2 G plus auch flächendeckend in der Gastronomie einzuführen, weicht Bayern derzeit ab.

Testnachweise müssen beim Zutritt schriftlich vorgelegt werden (ausgedruckt oder auf dem To hand). Ein PCR-Check darf nicht mehr als 48 Stunden zurückliegen, ein Schnelltest nicht mehr als 24 Stunden. Ein Selbsttest reicht nur, wenn er unter Aufsicht vorgenommen wurde, used to be schriftlich bestätigt wird (maximal 24 Stunden alt).

Geboosterte von Testpflicht bei 2 G plus ausgenommen

Dreimal geimpfte Menschen sind in Bereichen, in denen 2 G plus gilt, weitestgehend von der Testpflicht befreit – und zwar neuerdings schon ab dem Tag der Auffrischungsimpfung. (Zuvor musste die Booster-Impfung mindestens zwei Wochen zurückliegen.) Die Testpflicht entfällt nun auch für Menschen, die zweimal geimpft sind, danach aber eine Corona-Erkrankung überstanden haben. Nur in besonders sensiblen Bereichen wie Krankenhäusern oder Alten- und Pflegeheimen müssen auch Geboosterte weiterhin ein negatives Testergebnis vorlegen.

3 G in Bussen und Bahnen sowie am Arbeitsplatz

Öffentliche Verkehrsmittel darf nur noch benutzen, wer gegen Corona geimpft oder davon genesen ist oder einen negativen Check dabei hat (3 G: geimpft, genesen, getestet). Dazu gerechnet wird auch der „touristische Bahn- und Reisebusverkehr“ – also zum Beispiel Busausflüge.

3 G gilt ebenfalls am Arbeitsplatz, wenn man dort Kontakt zu anderen hat. Diese Arbeitsplatzvorschrift gilt nun auch für Beschäftigte an Schulen und Kitas; auch sie müssen also einen Schnelltest vorlegen, wenn sie nicht geimpft oder genesen sind, ein Selbsttest reicht nicht mehr.

Wo es keine Zugangsbeschränkungen gibt

Ausgenommen von all diesen G-Regeln bleiben deepest Räume (also zum Beispiel Wohnungen) sowie therapeutische, medizinische oder pflegerische Dienstleistungen – also der Besuch bei der Ärztin oder beim Physiotherapeuten. In diesen Bereichen gibt es auch weiterhin keine Testpflicht. Spezielle Regeln gelten für Kitas und Schulen sowie für Gottesdienste, Demonstrationen und Versammlungen (siehe unten). Für Prüfungen etwa an Unis wird die 2-G-Regel zu 3 G plus umgewandelt (genesen, geimpft oder negativer PCR-Check).

Ausnahmen für Kinder und Jugendliche

Die 3-G-Regel in Bus und Bahn gilt nicht für Kinder bis zum sechsten Geburtstag sowie Schülerinnen und Schüler (zu Schulzeiten). 2 G gilt nicht für Kinder, die jünger sind als 14 Jahre – bislang galt die Grenze von zwölf Jahren und drei Monaten; in Drinking locations und Hotels dürfen zudem alle Schüler zwischen 14 und 17 Jahren, da sie in der Schule regelmäßig getestet werden. Von 2 G plus ausgenommen sind ebenfalls Kinder unter 14 Jahren sowie Menschen, die sich aus medizinischen Gründen nicht impfen lassen können – das müssen sie durch ein Attest nachweisen und sie müssen einen negativen PCR-Check vorweisen. Bei 2 G plus gelten alle Schüler automatisch als getestet.

Eine Sonderregel gibt es noch für ungeimpfte Jugendliche zwischen 14 und 17 Jahren: Sie dürfen, auch wenn 2 G plus gilt, musizieren, Theater spielen oder Sport treiben, also zum Beispiel am Vereinssport in der Halle teilnehmen. Wörtlich heißt es in der Corona-Verordnung: „zur eigenen Ausübung sportlicher, musikalischer oder schauspielerischer Aktivitäten“. Das gilt laut Innenministerium auch für den privaten Besuch des Hallenbads. Ins Kino, Stadion, Konzert oder in einen Club dürfen ungeimpfte 14- bis 17-Jährige aber nicht.

Einzelhandel

In Geschäften gilt die 2-G-Regel. Einkaufen darf also nur, wer geimpft oder genesen ist. Ausgenommen bleiben Geschäfte des täglichen Bedarfs. Dazu zählen der Lebensmittelhandel (also etwa Supermärkte), Getränkemärkte, Reformhäuser, Babyfachmärkte, Bekleidungs- und Schuhgeschäfte, Spielzeugläden, Apotheken, Sanitätshäuser und Drogerien, Optiker und Hörakustiker, Tankstellen und Zeitungskioske, Postfilialen, Buchhandlungen, Blumenläden, Tier- und Futtermittelmärkte, Bau- und Gartenmärkte, sowie der Großhandel. Armbändchen, um die 2-G-Kontrollen im Handel zu erleichtern, bleiben im Freistaat verboten.

Schulen, Kitas und Hochschulen

An den Schulen gibt es Präsenzunterricht. Schülerinnen und Schüler müssen im Unterricht am Platz eine Maske tragen, auch im Sportunterricht. Grundschüler können Stoffmasken tragen, an den anderen Schulen müssen es medizinische Masken sein.

An den Schulen wird getestet: Dreimal die Woche gibt es für alle Kinder und Jugendlichen einen Selbsttest unter Aufsicht, sofern sie nicht einen negativen Schnell- oder PCR-Check vorlegen. An den Grund- und Förderschulen gibt es für alle sogenannte Lolli-Tests, also PCR-Pooltests (zweimal die Woche), und dazu montags einen Schnelltest. Pooltests sollen künftig auch an Mittelschulen angeboten werden, insbesondere in der fünften und sechsten Klasse. Vom 10. Januar an müssen sich auch geimpfte und genesene Schülerinnen und Schüler wieder regelmäßig testen – sie sind nicht mehr von der Testpflicht befreit.

Weiterhin sollen Klassen nicht als ganze in Quarantäne geschickt werden, wenn dort ein Corona-Tumble auftritt, sondern die Schülerinnen und Schüler, die engen Kontakt zu der infizierten Particular person hatten – das wird im Einzelfall entschieden. In diesem Tumble muss sich aber die ganze Klasse eine Woche lang täglich auf Corona testen.

In den Kindertagesstätten, also Krippen, Kindergärten und Horten, gibt es einen eingeschränkten Regelbetrieb: Kinder werden nur in festen Gruppen betreut. Eine Änderung gibt es bei den Vorgaben zu Corona-Tests in diesen Einrichtungen: Bislang mussten die Kitas den Kindern dreimal wöchentlich einen freiwilligen Selbsttest anbieten, seit dem 10. Januar sind Tests auch hier verpflichtend. Zwar gilt weiterhin keine Testpflicht in den Räumen der Kitas, aber eine Nachweispflicht für die Eltern: Sie müssen dreimal in der Woche „glaubhaft versichern“, dass sie ihr Form mit negativem Ergebnis selbst zu Hause getestet haben. Diese Testpflicht trifft alle Kinder ab dem ersten Geburtstag.

Die vom Freistaat per Berechtigungsschein bezahlten Tests müssen grundsätzlich montags, mittwochs und freitags erfolgen. Ist ein Form an einem dieser Tage nicht anwesend, muss ein Check an dem Tag gemacht werden, an dem es wieder betreut wird. Die Einrichtungen können dabei selbst entscheiden, ob die Eltern als Nachweis die Testkassette mit der negativen Ergebnisanzeige oder aber ein mit dem aktuellen Datum jedes Mal neu unterschriebenes Formular mitbringen müssen. Alternativ zur Testung durch die Eltern können die Kinder auch bei Pooltests getestet werden, sofern die jeweilige Einrichtung dies anbietet.

An den Hochschulen gilt eine 2-G-Regel für Präsenzveranstaltungen. Wird der Mindestabstand nicht eingehalten, muss auch am Platz eine Maske getragen werden. Bei einer Inzidenz von über 1000 dürfen Hochschulen Vorlesungen und Seminare nur noch digital anbieten.

Regeln für Gastronomie, Hotels und Golf equipment

Reine Schankwirtschaften, also zum Beispiel kleine Eckkneipen ohne Speisekarte, sind geschlossen. Ansonsten gilt in der Gastronomie die 2-G-Regel und eine FFP2-Maskenpflicht. Wenn man am Tisch sitzt, darf die Maske abgenommen werden. Zudem gibt es eine Corona-Sperrstunde von 22 Uhr bis 5 Uhr früh. Anders als viele andere Bundesländer hat Bayern die auf Bund-Länder-Ebene beschlossene 2-G-plus-Regel für die Gastronomie im Januar nicht umgesetzt.

Golf equipment und Diskotheken müssen geschlossen bleiben – wie schon die meiste Zeit in der Pandemie. Zusätzlich gilt ein Verbot von Tanzveranstaltungen, die außerhalb von Golf equipment und Diskotheken stattfinden – außer es handelt sich dabei um Sportausübung.

Auch Jahrmärkte sind untersagt, genauso wie das Feiern auf Plätzen oder in Parks. Bordelle sind geschlossen. An besonders belebten öffentlichen Orten können Kommunen ein Alkoholverbot aussprechen.

In einem Resort einchecken dürfen nur Geimpfte und Genesene (2 G), Kinder unter 14 Jahren sowie alle Schüler unter 18 Jahren, da sie in der Schule regelmäßig getestet werden.

Veranstaltungen

Zu Kultur-, Freizeit- und Sportveranstaltungen darf nur noch, wer geimpft oder genesen ist und einen negativen Corona-Check vorweisen kann (2 G plus), eine Booster-Impfung erhalten hat oder sowohl zweifach geimpft als auch von einer Corona-Infektion genesen ist. Zudem gelten für sie Höchstgrenzen für die Zahl der Zuschauer: Diese dürfen nur ein Viertel der verfügbaren Plätze einnehmen. An Messen dürfen höchstens 12 500 Menschen täglich teilnehmen. Es gilt generell Maskenpflicht. Zu Menschen, mit denen man nicht zusammenlebt, muss man den Mindestabstand von 1,5 Meter einhalten. Bei Veranstaltungen mit mehr als 1000 Teilnehmern gilt ein Alkoholverbot und es müssen personalisierte Tickets ausgegeben werden.

Seit Anfang Dezember sind bei großen, überregionalen Veranstaltungen keine Zuschauer mehr zugelassen. Für die Fußball-Bundesliga bedeutet das sogenannte Geisterspiele. Das Zuschauerverbot gilt seit Ende Dezember auch für überregionale Kulturveranstaltungen und vergleichbare Occasions.

Die Maskenpflicht

Grundsätzlich muss in vielen Bereichen in Bayern ein Mund-Nasen-Schutz getragen werden, etwa in öffentlichen Verkehrsmitteln oder Geschäften. Für alle Menschen ab 16 Jahren ist eine FFP2-Maske vorgeschrieben. Bei Kindern und Jugendlichen zwischen sechs und 16 Jahren reicht eine medizinische Maske (OP-Maske). Jüngere Kinder müssen keinen Mund-Nasen-Schutz tragen – genauso wie Menschen, denen dies aus medizinischen Gründen nicht möglich ist, used to be durch ein Attest belegt werden muss.

Pflicht ist die Maske generell in öffentlichen Verkehrsmitteln (dazu zählen auch Taxen) und in Bahnhöfen, sofern diese nicht im Freien sind, sowie in geschlossenen Räumen (mit Ausnahme von Privaträumen). Bei Veranstaltungen muss man ebenfalls eine FFP2-Maske tragen, seit Neuestem auch bei Veranstaltungen im Freien. In der Gastronomie dürfen die Masken am Platz abgenommen werden.

Sonderregeln für Gottesdienste und Versammlungen nach dem Versammlungsrecht

In geschlossenen Räumen gibt es für Gottesdienste und Versammlungen keine Höchstzahl an Besuchern, wenn dort die 3-G-Regel eingehalten wird. Wenn die jeweilige Kirche oder der Versammlungsleiter dies nicht will, gilt weiter die bisherige Besucherbeschränkung, die sich nach dem verfügbaren Platz richtet. Bei Demonstrationen unter freiem Himmel muss der Mindestabstand eingehalten werden. Für die Maskenpflicht gelten die allgemeinen Regeln, das Gesangsverbot in Kirchen ist entfallen.

Kontaktdaten

In Bereichen, in denen aus Sicht der bayerischen Regierung das Risiko für viele Ansteckungen besonders hoch ist, müssen Kontaktdaten erfasst werden, also Name, Anschrift und Telefonnummer oder E-Mail-Adresse der Besucher und Kunden. Zu diesen Bereichen zählen: alle Veranstaltungen mit mehr als 1000 Personen, körpernahe Dienstleistungen (zum Beispiel Friseur) und Gemeinschaftsunterkünfte (etwa Schlafsäle in Hütten oder Jugendherbergen).

Wer als geimpft und genesen gilt

Als genesen gilt, wer vor mindestens 28 Tagen und höchstens einem halben Jahr positiv auf das Coronavirus getestet wurde und das nachweisen kann. Als geimpft gilt, bei wem seit der abschließenden Impfung mehr als 14 Tage vergangen sind (nachzuweisen durch ein digitales Impfzertifikat oder den Impfpass aus Papier). Die abschließende Impfung ist in der Regel die Gabe der zweiten Dosis, der Impfstoff von Johnson & Johnson wird nur einmal gespritzt. Zudem kann es sein, dass bei ehemaligen, genesenen Covid-19-Patienten vom Arzt eine einzelne Dosis für die Immunisierung als ausreichend erachtet wird.

Sonderregeln für Hotspots

Über die landesweit geltenden Bestimmungen hinaus gibt es einige Verschärfungen für Corona-Hotspots. Als solche gelten alle Landkreise und kreisfreien Städte in Bayern, bei denen die Sieben-Tage-Inzidenz mehr als 1000 beträgt. Dort müssen die Gastronomie, die Hotels, die Sport- und Kulturstätten schließen, Freizeit-, Sport- und Kulturveranstaltungen werden verboten. An Hochschulen, außerschulischen Bildungseinrichtungen wie Musikschulen und in der beruflichen Aus-, Castle- und Weiterbildung gibt es keine Präsenzveranstaltungen mehr. Überschreitet der örtliche Inzidenzwert die Marke von 1000, treten die Verschärfungen am Tag darauf in Kraft. Gelockert wird erst wieder, wenn der Wert mindestens fünf Tage in Folge unter 1000 liegt.

Regeln bei der Einreise nach Bayern

Bei der Einreise gelten in Bayern grundsätzlich keine anderen Regeln als im Leisure der Bundesrepublik. Bis Mitte Mai 2021 hatte der Freistaat eine eigene Corona-Eireiseverordnung; seitdem gilt die bundesweite. Allerdings hat Bayern für Einreisen aus sogenannten Virusvariantengebieten wie Großbritannien inzwischen eine verschärfte Testpflicht verhängt.

Virusvariantengebiete: Wer aus einem solchen einreist (beziehungsweise in den zehn Tagen vor der Einreise in einem solchen battle), muss grundsätzlich 14 Tage in Quarantäne, auch wenn er geimpft oder genesen ist. Eine Verkürzung (Freitesten) ist nicht möglich. Außerdem muss man bei der Einreise einen negativen Check vorlegen. In Bayern muss das ein PCR-Check sein, ein Schnelltest reicht nicht. Und wer nach der Einreise in Bayern bleibt, muss danach noch zwei weitere PCR-Tests machen: an Tag 5 und an Tag 13. Hier finden Sie die Allgemeinverfügung des Freistaats zu den Tests bei der Einreise.

Hochrisikogebiete: Wer älter als zwölf Jahre und weder geimpft noch genesen ist, muss bei der Einreise einen negativen Check vorlegen und zehn Tage in Quarantäne, die man mit einem zweiten, negativen Check auch nach fünf Tagen schon beenden kann. Kinder unter zwölf müssen fünf Tage in Quarantäne. Die aktuelle Liste aller Hochrisikogebiete und Virusvariantengebiete findet sich auf der Internetseite des Robert-Koch-Instituts.

Alle anderen Länder: Bei der Einreise aus Ländern oder Regionen, die nicht als Hochrisiko- oder Virusvariantengebiete gelten, müssen Menschen, die nicht geimpft oder genesen sind, einen negativen Corona-Check vorlegen.

Hier finden Sie den Wortlaut der 15. Bayerischen Infektionsschutzmaßnahmenverordnung (15. BayIfSMV), die noch bis zum 9. Februar 2022 gültig ist.

Zur Quelle

Von admin

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.