Chefdiplomaten der Normandie-Gruppe beraten Donnerstag in Moskau

Moskau/Berlin (Reuters) – Die außenpolitischen Chefberater der Regierungen Deutschlands, Frankreichs, Russlands und der Ukraine beraten am Donnerstag in Moskau über die Spannungen an der ukrainisch-russischen Grenze.

Das erfuhr die Nachrichtenagentur Reuters am Dienstag von einem Kreml-Vertreter. Zuvor hatte es bereits entsprechende Hinweise von EU-Diplomaten gegeben. Die Bundesregierung und Frankreich dringen seit Wochen darauf, dass es wieder Gespräche in diesem sogenannten Normandie-Layout geben soll, um Fortschritte bei der Umsetzung des Minsker-Friedensabkommens für die Ostukraine zu erzielen. Seit Wochen überschatten aber Berichte über russische Truppenkonzentrationen an der Grenze zur Ukraine die Debatte.

Teile der Ostukraine werden von prorussischen Separatisten kontrolliert. Russland fordert vom Westen Sicherheitsgarantien, zu denen eine Zusage gehört, dass die Ukraine kein Nato-Mitglied wird. Die USA und die EU-Staaten lehnen dies mit Verweis auf das Selbstbestimmungsrecht unabhängiger Staaten ab, auch wenn es keine aktuellen Pläne für einen Beitritt gibt. Die Bundesregierung und andere westliche Regierungen äußerten sich sehr besorgt über den russischen Truppenaufmarsch. Russland hatte 2014 die ukrainische Halbinsel Krim annektiert.

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Von admin

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