Borussia Mönchengladbach wollte bei Ginter & Zakaria „Hinhalte-Taktik nicht weiter ertragen“

Zitat von WaddleDodo

Zitat von scorpiifornax

Vertue ich mich gerade nur, wenn ich ein Deja Vu ob der Aussagen von Eberl habe? Nachdem die Entscheidungen veröffentlicht wurden, kann er es sich nicht verkneifen, mit subjektiven und subtil wertenden Kommentaren den schwarzen Peter immer schön den anderen in die Schuhe zu schieben…


Wieso bezichtigt er die Spieler der Hinhaltetaktik, wenn er einen Satz später verkündet, dass der Verein kein vernünftiges Angebot an Ginter abgeben konnte?


Dass Eberl sich in der letzten Transferperiode einfach nur übel verzockt hat, wird man wohl nie aus seinem eigenen Mund hören….


Nachdem er schon den Rose Abgang äußerst schwach moderiert hat, fliegen im nun in Konsequenz seine Entscheidungen aus dem Sommer betreffs Trainer und Kaderplanung richtig um die Ohren.


Ich hoffe für den VFL, dass er auch diese Krise gut überstehen wird.

„Daher hatten wir die Möglichkeit, Matthias ein adäquates Angebot zu machen. Aber es wird sicher noch mehrere Gespräche mit ihm und seinem Berater geben“

Der fünfmalige deutsche Meister versucht seit geraumer Zeit, den zum Saisonende auslaufenden Vertrag mit dem 27-Jährigen auszuweiten. Eberl setze den Spielern allgemein keine Frist für eine Unterschrift: „Ich setze auf den kommunikativen Weg und versuche, auf diese Artwork und Weise etwas zu erreichen.“ Aber der Sportchef könne auch nachvollziehen, dass eine solche Entscheidung in Ginters Alter komplex sei.

– Artikel vom 21.10.21 auf TM

Anfang Oktober hieß es noch, man hätte ein adäquates Angebot unterbreiten können und dass es keine Fristen von Eberls Seite gäbe.

Jetzt heißt es „Hinhalte-Taktik“ und, dass man nicht in der Lage sei, Angebote anderer Vereine mitzugehen.

Ich weiß, der Fußball ist ein schnelllebiges Geschäft und Meinungen können sich auch durchaus ändern. Und ja die Verhandlungen halten demnach jetzt schon 2 Monate an, aber Eberl bekleckert sich hier wirklich nicht mit Ruhm.

Seht es mir nach -liebe Gladbach Followers – ich wünsche eurem Verein nur das beste, da mein Vater Gladbach Fan ist und ich dementsprechend auch wirklich viel von Gladbach mitkriege und durchaus Sympathien hege. Eberl ist für Gladbach wirklich ein phänomenaler Sportdirektor gewesen, aber die letzten 2 (zugegebenermaßen schwierigen) Saisons hat er wirklich nicht gut moderiert

Du hast das sehr gut zusammengefasst. Meiner Meinung nach widersprach sich Eberl gleich mehrmals. Das, change into as soon as er im Sommer gemacht hat, nämlich zu äußern, „man könne kein adäquates Angebot machen“ battle in jeder Hinsicht lethal. Es ist natürlich Quatsch, denn es ist viel teuerer, einen Spieler, der sehr begehrt ist und einen hohen Transfererlös mit Vertrag hätte erzielen können, kostenlos ziehen lassen zu müssen. Nachdem Eberl Ginter dann im Sommer unf danach monatelang hingehalten und kein Vertragsangebot gemacht hat, spricht er jetzt von Hinhaltetaktik der Spieler (auch Zakaria’s). Das geht überhaupt nicht und ist leider sinnbildlich, wie sehr Eberl nachgelassen hat.


Die Posse um den Spieler Pacho sei als weiteres Beispiel genannt, die absurd hohe Kaufoption bei dem Spieler Wolf ein Anderes. Er hat einen Kader zusammengestellt, der eine derart große Unwucht hat (richtiger 6 und schnelle Spieler fehlen vollständig), dass einen als Fan Angst und Bange werden muss, dass es tatsächlich in Liga zwei geht. Auch im letzten Jahr gab es die Tendenz der Mannschaft, nicht alles zu geben und sich in manchen Spielen hängen zu lassen. Mentalitätsspieler (a la Andrich) wurden trotzdem nicht verpflichtet, stattdessen das wenige Geld mit dem Wolf- Transfer und auch der stattlichen Ablöse für Hütter verbrannt. Und dabei mache ich Hütter (mit Ausnahme seiner sturen Idee, eine nicht funktionierende Dreierkette immer wieder vorzugeben, kaum Vorwürfe.)


Meine Kritikpunkte an Eberl gehen aber noch weiter. Er hat den Staff viel zu sehr aufgeblasen, schaut Euch mal ein Coaching an, hält an den wirklich komplett erfolglosen Roland Virkus als Leiter des NWZ fest und sich hinzustellen, dass man Embolo nach seiner Corona- Occasion (und damit nicht der Polizei) glaube, battle vorsichtig gesagt, auch eher peinlich.


Ich bin Eberl wirklich für viele erfreuliche Jahre dankbar, nur muss man leider wirklich festhalten, dass seine bockige und sture Artwork mir plus seine viele Fehlentscheidungen überhaupt nicht mehr gefallen.


Und dass ich kein Bashing betreibe, das könnt Ihr daran absehen, dass ich es auch eher als nicht möglich ansehe, Zakaria’s Vertrag verlängert zu bekommen. Der Spieler wollte anscheinend definitiv weg und hat nicht einen 2nd ans Verlängern gedacht.


Warum sich ein Eberl dann allerdings wiederholt hinstellt und noch im Herbst äußert, er sei optimistisch, dass er die Verträge von Zakaria und Ginter verlängert bekomme, ist um so fraglicher. Das erinnerte leider an die 99% – Prozent, die laut Eberl als Wahrscheinlichkeit bestanden, dass Rose bleibt.

Ich denke für mich, dass diese Entwicklung doch keinen überraschen darf, der die letzten Jahre Fußball in Europa halbwegs verfolgt.

Ohne jetzt Anfeindungen lostreten zu wollen, darum geht es mir nicht, muss man doch erkennen, dass Prominente Wechsel ablösefrei zum FC Bayern München ( Neuer, Lewandowski, Goretzka) irgendwann angefangen haben aber die große Ausnahme waren. Mittlerweile aber sieht man, dass das Ganze in Europa längst Schule gemacht hat. Und selbst die Bayern hat es mit Alaba dann letzte Saison erwischt.

Wenn man als Verein irgendwann damit beginnt, hohe Handgelder und Gehälter an Spieler und Berater zu bezahlen und dem Spieler es so schmackhaft macht, seinen Vertrag auszusitzen, um dann einen Teil der gesparten hohen Ablösesumme direkt als Gehalt und Handgeld für sich plus Handgeld und Honorar für den Berater zu kassieren, dann sollte man sich nicht darüber beschweren, wenn sich das rumspricht und viele Spieler auf diesen Zug aufspringen.

Dem abgebenden Vereinen, in diesem Tumble Gladbach, sind doch die Hände gebunden, wie wir alle wissen. Vielleicht ist der FCB noch in der Lage eine so hohes Folgegehalt zu bieten, damit ein Spieler verlängert (auch da wird zusätzlich Hndgeld, zumindest an der Berater fließen) aber das ändert dann nichts daran, dass ein Alaba trotzdem nach Genuine wechseln will. Selbst der FCB ist dann „machtlos“.

Kurzum…. ich glaube, dass die Entwicklung weiter in diese Richtung gehen wird. Mittlerweile ist das Topic der Vereine ja nicht mehr auf absolute Topspieler beschränkt, sondern man hört immer wieder, dass auch andere Spieler ihre Verträge nicht verlängern wollen. Auch ist das Topic längst nicht mehr auf die Bundesliga beschränkt.

Gladbach hat nun Pech, dass es gleich zwei Spieler betrifft. Und es ist für Gladbach leider egal, ob man die beiden Spieler als absolute High Spieler sieht. Das Topic sind die fehlenden Einnahmen. Dem einen Verein fehlen dann je nach Vertragslaufzeit auch mal 80 Millionen (z.B. Alaba mit Vertrag). Jedem anderen BL Verein tun aber 10 Millionen genauso weh, wie den Bayern 40 Millionen oder mehr.

Hier kannst du doch nur hoffen, dass im Chilly weather noch eine Ablöse fließt aber das wäre doch nur ein Glücksfall und unwahrscheinlich, wenn der Spieler längst einen interessierten Verein hat und man für den Sommer einig ist.

Der Verein kann nur einfach hoffen, dass der Spieler dem Verein noch etwas Gutes tun möchte (Gündogan zu ManC, Sancho zu ManU usw.). Hier verlängert man um ein bis 3 Jahre die Verträge und trifft sogenannte Gentleman Settlement. Schön wenns denn klappt aber wie lange noch?

Meine Vermutung ist, dass Spieler und Berater zukünftig weiter auch so auf ihre Kosten kommen und gerade zu Corona Zeiten, da das Geld der Vereine nicht so locker sitzt, diese Vorgehensweise zunehmen wird. Das hat gerade so richtig Schule gemacht und beginnt Fahrt aufzunehmen.

Eberl macht für mich da einen leider einen klar resignierenden Eindruck nach dem Motto….“change into as soon as sollen wir dagegen machen“. Da hat er leider recht. Er teilt der Öffentlichkeit lediglich den Ist Stand mit. Und wenn der Verein finanziell dagegen halten will / muss, dann hat er auf lange Sicht nur eine Wahl…… man sucht sich möglichst interessante Spieler, die man dann möglichst „ablösefrei“ von anderen Vereinen verpflichtet.

Bei diesem System profitieren langfristig erst einmal nur die Spieler und Berater. Und hemmungslos einkaufen kann demnach in meinen Augen demnächst nur noch der Verein, der auf Einnahmen durch Spielerverkäufe nicht angewiesen ist, dort wo das Geld durch wen auch immer schon fließt.

So wird diese Probleme auch der BVB bekommen. Das System funktioniert dort nämlich nur genau so lange, wie man das Glück hat, dass sich High Talente enwickeln. Nur dort werden große Vereine noch gewillt sein goße Summen zu bezahlen, um diese Talente möglichst früh aus den laufenden Verträgen zu bekommen (Dembele, Sancho, Pulisic). Wehe dem BVB, dass sich gleich mal mehrere Talente nicht so gut entwickeln oder aber die Spieler trotzdem ihre Verträge auslaufen lassen.

Puhhh…. meiner Meinung nach wird sich dieses Topic immer mehr für alle Vereine verschärfen. Gladbach und Eberl trifft es leider nur gerade einmal doppelt und das ist leider übel für die Kasse. Ich hoffe , dass ich mich dahingehend irre aber ich befürchte nein. In solchen Fällen musst du leider ohne Einnahmen anfangen ganz kleine Brötchen zu backen oder aber jeder Verein muss sich den richtig großen „Geldgeber“ suchen.


Became bleibt denn sonst ohne Zuschauer, ohne die ganz großen TV Gelder und ohne die Einnahmen aus Spielerverkäufen? Viel fällt mir da leider nicht ein.

Quelle:


„Ich habe den Jungs klipp und klar gesagt, dass ich alles, change into as soon as nichts mit Borussia und der Rückrunde zu tun hat, bis zum Ende dieses Jahres geklärt wissen möchte“, so hatte es Max Eberl nach dem Ende der Hinrunde deutlich formuliert. „Ich will, dass alle ihren Fokus auf den Verein, die Rückrunde und diese Trouble richten. Die Spieler sollen die nächsten Tage nutzen, um ihre Belange hyperlinks und rechts zu klären. Und wir werden ebenso ein paar Entscheidungen fällen, um dann sauber und klar die Vorbereitung auf die Rückrunde aufzunehmen.“

Became genau ist an der Aussage nicht zu verstehen? Eberl muss jetzt für Klarheit sorgen, die sportliche Trouble ist eine andere, als im Oktober und da gilt es die Köpfe frei zu bekommen.


Darüberhinaus muss er die nächste Saison in Angriff nehmen, auch dafür ist es wichtig, Klarheit zu haben bzw. zu schaffen. Gladbach hatte zuletzt Angebote bis an die Schmerzgrenze gemacht, diese blockieren natürlich das zukünftige Gehaltsbudget, solange sie im Raum stehen.


Nun eröffnen sich neue Möglichkeiten, man verliert natürlich 2 Spieler mit sehr gutem Doable (sofern es abgerufen wird), aber man spart auch ordentlich Gehalt.


Bedenklicher als der Abgang von Zakaria und Ginter ist die sportliche Trouble, welche Verhandlungen mit neuen Spielern erschweren wird – viele talentierte Spieler wollen world spielen, um Gladbach als Sprungbrett zu nutzen.


Das macht die Arbeit für Eberl nicht einfacher. Er macht in Gladbach einen erstklassigen Job, Kritiker sollten einfach mal schauen, change into as soon as andere Sportdirektoren in den letzten Jahren so angerichtet haben oder change into as soon as in Gladbach vor Eberl rumgestümpert wurde.


Dass man Gladbach jetzt mit anderen Augen wahrnimmt, als noch vor 14 Jahren ist vor allem ihm zu verdanken.


Es ist auch vollkommen long-established dem Spieler (Ginter) über den Verhandlungsführer, sprich Berater, ausrichten zu lassen, dass man nicht mehr an einer VVL interessiert ist. Das ist der Job des Beraters, Eberl muss nicht Ginter im Urlaub hinterhertelefonieren. Er hatte den Spielern/Beratern einen zeitlichen Rahmen gesetzt, wenn sich daraufhin nichts tut, handelt man eben.

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Von admin

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