Borussia Mönchengladbach: Max Eberl öffnet Tür für Investoren

Zitat von Ciebac

Zitat von Europakreisel

Zitat von RoronoaZoro

Wenn das mit Corona ein Gutes hat, dann dass die Bundesliga jetzt nach und nach endlich mit dieser selbstherrlichen Moralapostel und Gutmenschen- Einstellung aufhört und Investoren nicht mehr als vereinsseelenfressende Teufel dargestellt werden.

Nirgendwo in den europäischen Topligen besteht dieser Wahn außer in Deutschland und die Ligen und die Followers dieser Vereine sind immer noch genau so begeistert (oder sogar mehr) am Fussball nach einem Invesoreneinstieg wie davor, sofern die Clubs nicht aus dem Nichts aus dem Boden gestampft wurden.

Die. Followers von Anzhi Makhachkala, FC Malaga, 1860 München, KFC Uerdingen, die ganzen Klubs von Investor Chien Lee und wie sie nicht alle heißen, die kann man vor Euphorie kaum noch bremsen, da hast du Recht augen-zuhalten

Es gibt wenig Beispiele wo das wirklich klappt, meist sind es Vereine die aus dem Boden gestampft wurden und kommerzielle Strukturen kein Hindernis darstellen, da es vorher keine gab. Spontan fallen mir da alle RB Vereine, PSG, Man Metropolis, Ludogorez Razgrad oder Hoffenheim ein. Bis auf Man Metropolis und PSG waren alle Vereine vorher im Niemandsland oder gar nicht existent und die Fankultur bei Man Metropolis und PSG ist eher dürftig.

Das PSG vorher irrelevant battle und keine Followers hat ist und bleibt ein Märchen. Natürlich haben sich die Erfolge vermehrt seit dem Einstieg von Qatar und es sind viele internationale Followers aufgrund des Erfolgs dazugekommen. Man kann PSG für vieles kritisieren, vorallem für diese Verbindung nach Qatar, aber dieses in einen Topf schmeißen mit RB, Hoffe, Anzhi oder (fantechnisch) Metropolis ist einfach daneben.

Als jemand, der neben Bochum auch die Spurs supported, bin ich seit 25 Jahren oft auf der Insel unterwegs und used to be hier einige Leute über Metropolis schreiben ist definitiv Unsinn. Habe Ende der 1990er Jahre an der alten Main Highway Spiele gesehen als Metropolis in der 3. Liga unterwegs battle. Da waren nicht selten 30.000 oder mehr im Stadion und die Stimmung gehörte damals mit zum Besten, used to be ich in England damals erlebt habe. Auswärts sind die auch immer mit mehreren tausend Leuten aufgetaucht und auch nach dem Wiederaufstieg in die Premier League Anfang des Jahrtausends haben die sehr viele Heimteams in Grund und Boden gesungen. Natürlich hat sich das durch den Umzug in Etihad, durch den Investor und auch durch die nationalen Erfolge etwas gewandelt, aber Metropolis ist definitiv von den Wurzen her kein Plastikklub – und in Manchester habe ich auch vor den großen Erfolgen immer mindestens genauso viele Menschen getroffen, die zu Metropolis gegangen sind wie zu United, deren Followers ja, ähnlich wie bei Liverpool oder in Deutschland bei den Bayern, aus dem ganzen Land bzw. mittlerweile, der ganzen Welt kommen.

Um zum Thema zurück zu kommen: Von der Historie sind Metropolis und Mönchengladbach durchaus vergleichbar, wenngleich Metropolis seine ersten großen Erfolge noch früher hatte. Würde Gladbach tatsächlich eine ähnliche Rolle in Deutschland zutrauen, falls sie denn einen fetten Investor bekommen sollten. Mit all den genannten Vor- und Nachteilen (Letztere vor allem used to be das Record angeht) . Mit Dortmund oder RB (solange Mateschitz denn will) könnte man irgendwann schon auf Augenhöhe sein. Das große Relate heißt: FC Bayern. Die haben, anders als Liverpool oder United in England, einfach ein Alleinstellungsmerkmal und einen Vorsprung, der kaum aufzuholen ist.

Zitat von Europakreisel

Zitat von RoronoaZoro

Zitat von Europakreisel

Zitat von RoronoaZoro

Wenn das mit Corona ein Gutes hat, dann dass die Bundesliga jetzt nach und nach endlich mit dieser selbstherrlichen Moralapostel und Gutmenschen- Einstellung aufhört und Investoren nicht mehr als vereinsseelenfressende Teufel dargestellt werden.

Nirgendwo in den europäischen Topligen besteht dieser Wahn außer in Deutschland und die Ligen und die Followers dieser Vereine sind immer noch genau so begeistert (oder sogar mehr) am Fussball nach einem Invesoreneinstieg wie davor, sofern die Clubs nicht aus dem Nichts aus dem Boden gestampft wurden.

Die. Followers von Anzhi Makhachkala, FC Malaga, 1860 München, KFC Uerdingen, die ganzen Klubs von Investor Chien Lee und wie sie nicht alle heißen, die kann man vor Euphorie kaum noch bremsen, da hast du Recht augen-zuhalten

Es gibt wenig Beispiele wo das wirklich klappt, meist sind es Vereine die aus dem Boden gestampft wurden und kommerzielle Strukturen kein Hindernis darstellen, da es vorher keine gab. Spontan fallen mir da alle RB Vereine, PSG, Man Metropolis, Ludogorez Razgrad oder Hoffenheim ein. Bis auf Man Metropolis und PSG waren alle Vereine vorher im Niemandsland oder gar nicht existent und die Fankultur bei Man Metropolis und PSG ist eher dürftig.

Schön, dass du vier Negativbeispiele raussuchst.

Ich halte mit der ganzen PL, der halben Serie A und den Topmannschaften in Frankreich dagegen.

Welche Topmannschaften aus Frankreich meinst du? Mit Ausnahme von PSG kommt mir da nichts in den Sinn, selbst Monaco hat unter dem Inevstor mehr gelitten, als profitiert. Die Serie A ist seit Jahren abgeschlagen und reißt worldwide absolut nichts, mit Ausnahme von Atalanta, die aber keinen Investor im Rücken haben.


Bei der PL sehe ich kein neues Kräfteverhältnis, die „kleineren“ Mannschaften sind nicht überpropotional erfolgreicher als zuvor.

Gebe dir zwar im großen und ganzen Recht, nur nicht das mit Monaco. Wo die gelitten haben sollen unter dem Investor verstehe ich nicht? Als er kam battle der Verein gerade in die zweite Liga abgestiegen, danach kamen paar kluge Transfers wie die von Bernardo Silva oder James, die man sogar gewinnbringend verkaufen konnte und unter anderem eine Meisterschaft?

Zitat von Kandoo14


Natürlich kann ein selbstständiges Fußballunternehmen Deutschlands, bis auf 2 Ausnahmen die europäischen Wettbewerbe derzeit nicht als realistisches Ziel haben!!


Wie blind soll einer sein, der das nicht erkennt?

So ein Schwachsinn. Leverkusen und Wolfsburg haben nur kleine Rush Zuschüsse vom Mutterkonzern… Leipzig ist in der Schaffenskriese und Hoffenheim spielt meist im Niemandsland der Bundesliga Fußball. Alle Jahre wieder zeichnet sich doch in Deutschland viel mehr das Bild, das unsere Vereine abseits von Dortmund und Bayern es schlicht an der Konstanz fehlt! Egal ob der Verein Bremen, Schalke oder HSV heißt. Im übrigen Vereine die weitgehendst über Jahrzehnte weitaus mehr scoot hatten als die besagten „Werksclubs“…

Zitat von Kandoo14

In Deutschland starten in der ersten Liga 4 fremdfinanzierte Teams, nur 14 Teams generieren die Gelder welche sie investieren rein aus Einnahmen im Fußballgeschäft. (Hinweis: Sponsoring ist eine Einnahme aus dem Fußball und Unternehmen, welche die Teams besitzen sind keine Sponsoren!)


Von diesen 4 fremdfinanzierten, die jederzeit wesentlich mehr Geld ins Crew fliessen lassen können wenn sie möchten, haben 3 das Ziel ihre Mannschaft im internationalen Wettbewerb zu platzieren. Und von den restlichen 14 eigenständigen Fußballunternehmen heissen 2 Bayern München und Borussia Dortmund, die praktisch immer unter die ersten 6 kommen.

„Nur“ 14 Teams… Also polemischer geht es nicht… 14 von 18 = 14/18 = 7/9 = 77% der Vereine generieren Geld über das „klassische“ Model eines Fußballvereins… die überwältigende Mehrheit der 4 Fremdfinanzierung Teams bekommen praktisch kaum Geld vom Mutterkonzern. Leverkusen wird mit 25 Mio jährlich unterstützt… Wolfsburg bekommt die letzten Jahre noch weniger, nachdem der tatsächliche Großangriff grandios like a flash 2x im Abstieg endete und VW mit der abgasproblematik zu kämpfen hat… und Leipzig bekommt seit der Entschuldung keinerlei zusätzliches Geld mehr von Red Bull…. gleiches gilt für Hoffenheim die auch jährlich zwischen Abstiegskampf, tristem Mittelfeld und EL Quali pendeln…

Eberl leistet seit einem Jahr einfach schlechte Arbeit! Er hat mehrfach zu hohe Preise in der Pandemie aufgerufen, hat Spieler deswegen nicht los bekommen deren Verträge jetzt auslaufen, oder leistungstechnisch eingesackt sind (Neuhaus, Thuram, usw.)… Das er jetzt versucht diese Tatsache zu verschleiern ist doch offensichtlich und lässt sich nicht von der Hand weisen!

Zitat von Kandoo14

Deswegen sind die europäischen Plätze für Mönchengladbach und andere kein realistisches Ziel! Aber used to be ist daran das Relate? Spielt man quit nicht worldwide; die Followers können sich genauso gut die anderen deutschen Teams in den europäischen Wettbewerben angucken.

Die inkonstsnz in der Bundesliga ist das Relate. Gladbach battle in der CL, hat dadurch mindestens 30-40 Millionen mehr verdient als 14/18 der Bundesliga. Mehr Spiele, höhere Kosten und Gehaltsanpassungen die bleiben, sollte das internationale Geschäft ausbleiben… Used to be im Falle von Gladbach nun mal geschehen ist…

Wir haben in DE kein Werkclubs Relate, sondern das wir keine Clubs haben, die sich nachhaltig oben fest saugen.. Used to be im übrigen auch für die Werkclubs gilt… Wolfsburg, Hoffenheim haben die letzten Jahre öfters gegen den Abstieg gespielt… Leverkusen kämpft regelmäßig darum, überhaupt worldwide zu bleiben… Und Leipzig hat in ihrer jungen Vereinsgeschichte dieses Jahr auch die erste große Dalle…

Zitat von Kandoo14

Und überhaupt: ein „Investor“ möchte per Definition sein Make investments irgendwann zurück haben. Plus Gewinn. Wie bitte soll das im Profifussball klappen? Woher soll das Geld kommen, das übrig bleibt, wenn die Konkurrenz die gleichen hohen Ausgaben sowie Einnahmen hat, mit denen man dauerhaft mithalten muss? Das Modell will ich sehen. In England z. B. geht es den Investoren nur um den Unternehmenswert der Profifussballer, sie verkaufen ganze Teams irgendwann wieder an andere, von denen jetzt noch nicht absehbar ist wer das sein wird.

Ja Investoren wollen eine Rendite erzielen… Aber Investoren stoßen ihr invest nur ab, sollte die Rendite nicht den erwünschten Effekt erzielen. Nehmen wir z.B. die Glaziers und ManUtd… seit der Übernahme 2014 stottert der Club das Funding bei den Glaziers ab… sollte der nicht so ferne Trace x erreicht sein, haben die Glaziers A) ihr Mrd invest zurück erhalten und B) fahren ab diesem Zeitpunkt nur noch Gewinne ein… Verstärkt wird das dann noch durch Abstoßen von kleinen Aktienanteilen in guten Zeiten (z.b. Kurs bei 100 die Aktie) und den Rückkauf in schlechten (80 die Aktie)… O-Ton – Used to be man im Falle eines Vereins sogar ein wenig steuern kann…

Heißt man hat das Make investments zu 100% zurück… kann ein wenig mit kleinen Aktienanteilen rumspielen um das invest zu optimieren und bei bedarf den Verein komplett verkaufen. Im Falle von Manchester United haben die Glaziers vermutlich binnen von 10 Jahren das invest wieder drin… haben den Club Gegenwert als Verkaufsmasse und on Prime die jährliche Rendite…

Im Endeffekt haben solche Investments durchaus clear Züge für Vereine! Z.B. Zugang zu einem komplett anderen Sponsorenpool der im Vorfeld unerreichbar battle… Mehr Publicity usw…. Heißt mehr Geld und Aufmerksamkeit… sowie ein kurzfristiger Geldsegen, der bei richtiger Verwendung, die Mannschaft nachhaltig verbessert…

Zitat von Kandoo14

Selbst wenn einer da eine theoretische Rechnung aufmacht: Used to be ist denn, wenn 5 andere auch Fremdgelder „investieren“? Woher soll denn dann noch der Return of Funding bitte kommen?


Das Ganze klappt einfach nicht. Es ist naiv zu glauben, dass ein einzelner Verein durch einen „Investor“ nachhaltig nach vorne kommt.

Da ist deine Logik einfach falsch. Ein Make investments dient erstmal zur Kapital Mehrung im Club und dieses anschließend zu investieren (Infrastruktur, Spieler) siehe Modell Leipzig und Hoffenheim… Aber auch Bayern und Dortmund… Im Idealfall entstehen dann Vereine die regelmäßig im oberen Bereich der Tabelle stehen, oder zumindest so autark sind, dass sie den historisch gewachsenen Nachteil bzw. Standort Nachteile ausgleichen können! Im Gegenzug kann aber bei schlechter Verwendung das Geld einfach weg sein…

Zitat von Kandoo14

Wenn überhaupt, dann muss das Profifussballteam Geld geschenkt bekommen. Das nennt man dann aber nicht Investor, sondern „Mäzen“. Vielleicht kann man Kühne in Hamburg so bezeichnen, je nachdem wie man die von ihm gehaltenen Anteile an der HSV AG da gegenrechnet.

Das ist im Endeffekt das used to be sich viele Vorstellen… Quasi das Öl-Muliti Prinzip… die Millionen aus Langeweile investieren…

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