Alexander Zverev: Kai Pflaume macht sich in TV-Scream über ihn lustig: „Ist das unsympathisch“ | BUNTE.de

Der „Tatort“ läuft an diesem Wochenende bereits am Samstag: In „Klein gegen Jan-Josef“ fordert die elfjährige Lisann den Münsteraner Sonntags-Pathologen Jan-Josef Liefers (57) heraus. Kann sie mehr „Tatort“-Kommissare erkennen als jemand, der seit Jahren selbst am Space ermittelt? Bevor sich jetzt various Passion-Erziehungsberechtigte darüber auslassen, ob eine Elfjährige tatsächlich den Kommissaren aus mehr als 1000 „Tatort“-Folgen bei der Arbeit zugeschaut haben sollte: Jan-Josef Liefers kennt sich beim ARD-„Tatort“ immer noch sehr besser aus als das Type, das am Sonntagabend noch gar nicht vor dem TV-Gerät sitzen sollte.

Denn bekanntlich gehört nicht der Sonntag-, sondern der Samstagabend der Familie. Erst baden, dann ab in den Schlafanzug und schließlich mit einer Großpackung Kekse ab auf die Sofa, Fernseher an: So läuft das ab in der urdeutschen Kernfamilie, seit es das öffentlich-rechtliche Fernsehen gibt. Kurzfristig drohte das Privatfernsehen mit seinen diversen Castingshows den ersten und zweiten Sendern den Rang abzulaufen, aber aktuell kippt die Quotenwaage gefühlt wieder in Richtung Traditions-TV. Und das hat auch viel mit Shows wie „Klein gegen Groß“ zu tun.

Die Kinderwette in Dauerschleife

Sympathisch-lässig moderiert von Kai Pflaume (54), hat sich die Spiele-Scream zum legitimen Erben von „Wetten, dass ..?“ gemausert. Schließlich ist das Sende-Konzept auch so etwas wie die Kinderwette in Dauerschleife: Putzige Kinder fordern Stars in eher ausgefallenen Disziplinen heraus. Anders als die liebe Oma beim „Mensch, ärgere dich nicht“ schenken die Promis den Young other folks im Allgemeinen nichts, sondern hängen sich ziemlich rein. Deswegen heißt es jedes Mal ganz offen: Möge der oder die Bessere gewinnen.

Der 12-jährige Marco fordert Alexander Zverev (24) ausgerechnet in der Disziplin heraus, in der dieser an der Weltspitze steht: im Tennis. Diesmal allerdings geht es darum, Bowling-Pins mit dem aufgeschlagenen Tennisball abzuschießen. Zverev erweist sich auch auf der Bowling-Bahn als harter Gegner – er räumt in drei Durchgängen jeweils alle zehn Pins ab, der Punkt geht damit an Groß statt Klein. „Das sind die Matches, die einen weiterbringen“, tröstet Moderator Kai Pflaume das aufstrebende Tennis-Talent Marco.

Eine Neunjährige weiß mehr über Deutsch-Pop als Mark Forster

Bei manchen Matches allerdings kommt die kleine Fraktion ganz groß raus: Die neunjährige Helen hört problemlos aus einem akustischen Kuddelmuddel – das sich durch die Bank wie „Atemlos“ rückwärts gespielt anhört – deutsche Schlager heraus und setzt sich damit souverän gegen Mark Forster durch. Niklas siegt gegen den österreichischen Ski-Springer Stefan Kraft in einer ganz neuen Style-Disziplin namens „Ball-Browsing“.

Die vier Promis auf der Kandidaten-Sofa – Mark Forster (37), Maria Furtwängler (55), Alexander Zverev, Bernhard Hoëcker (51) – haben sichtlich Spaß an diesem Abend. Die Scream ist für sie eine gute Gelegenheit, Talente vorzuführen und Wissen zu beweisen, von denen bislang nur Eingeweihte wussten. Hoëcker etwa beweist sich als ein echter Höhlen-Experte.

Maria Furtwängler rät sich im Wettstreit mit Landkind Jessica durch die Hühnerrassen dieser Welt und belegt eindrucksvoll, dass auch ein Münchner Kindl viel Ahnung vom Federvieh haben kann. Und Alexander Zverev überzeugt nicht nur mit einem sehr charmanten Humor, sondern bringt sich auch in Stellung für eine spätere „Let’s Dance“-Karriere, indem er lässig den Hula-Hoop-Reifen um die Hüften kreisen lässt. „Mein Gott, ist das unsympathisch!“, scherzt Pflaume.

Im Handstand von einem Achtjährigen besiegt

Nesthäkchen des Abends ist der achtjährige Leonas, der den österreichischen Sport-Fluencer Sascha Huber im Bodenturnen herausfordert: Wer kann im Handstand mehr Shoulder-Faucets machen? Satte 80 Stück schafft Leonas binnen einer Minute – und Sascha Huber? Macht seinen 80. Shoulder-Tab ultimate in dem 2d, in dem die Zeit abgelaufen ist. Damit geht der Punkt an Leonas!

Dass sein Kopf auch nach der Gehirnerschütterung im Finale der Fußball-WM 2014 intestine funktioniert, beweist Christoph Kramer: Herausgefordert von Samuel errechnet er – unterstützt von Sportmoderator Jochen Breyer – Additions- und Subtraktionsaufgaben, bei denen sich die Zahlen aus den Trikotnummern diverser Erstligisten ergeben. Damit ist das öffentlich-rechtliche Fernsehen auch seinem Bildungsauftrag gerecht geworden: Kopfrechnen am Samstagabend. Damit die Young other folks im Schlafanzug auf dem Sofa verstehen: Auch mit dem Berufswunsch High-Kicker schadet ein bisschen Kopfarbeit nicht.

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Von admin

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